Pfarrer verlässt die Seelsorgeeinheit Neutoggenburg

Per Ende Januar 2021 verlässt Andreas Schönenberger die Seelsorgeeinheit Neutoggenburg. Er nimmt eine Auszeit und absolviert eine Weiterbildung.

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Andreas Schönenberger ist noch bis Ende Januar 2021 als Pfarrer im Toggenburg tätig.

Andreas Schönenberger ist noch bis Ende Januar 2021 als Pfarrer im Toggenburg tätig.

Bild: PD

Andreas Schönenberger, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg, hat per Ende Januar 2021 demissioniert. «Nach fast zehn Jahren ist es Zeit für eine Veränderung», wird er in einer Mitteilung zitiert. «Veränderungen sind üblich im priesterlichen Dienst, sie tun gut und ermöglichen neue Erfahrungen.»

Andreas Schönenberger plane 2021 eine längere Auszeit und nutze diese für eine Weiterbildung. Er freue sich zudem, sich vermehrt Interessen widmen zu können, die in den letzten Jahren zu kurz gekommen sind. Schönenberger sei mit der Bistumsleitung im Gespräch, welche neue Aufgabe er in Zukunft übernehmen werde.

Einzelseelsorge lag ihm besonders am Herzen

Der gebürtige Bütschwiler war gerne mit den Menschen im Toggenburg unterwegs, ist der Mitteilung weiter zu entnehmen. «Ich lasse viel Gutes zurück», sagt er. Als Pfarrer habe er die Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden und allen geschätzt, die sich freiwillig in der Kirche engagierten, beispielsweise in den Kirchenverwaltungen und Pfarreiräten.

Besonders sei ihm aber immer die Einzelseelsorge am Herzen gelegen, im direkten Gespräch mit den Menschen. Diese persönlichen Kontakte werde er denn auch am meisten vermissen.

Zur Seelsorgeeinheit Neutoggenburg gehören die Pfarreien Wattwil, Ricken, Hemberg, St. Peterzell, Mogelsberg, Oberhelfenschwil und Lichtensteig.