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Ostschweizer Cup: Das Toggenburger Traumfinale ist perfekt

Dank Siegen gegen Uzwil respektive Romanshorn stehen sowohl Bütschwil-Neckertal als auch Ebnat-Kappel im Endspiel des Ostschweizer Cupfinals. Den Sieger ermitteln die Frauen am 19. Mai in Frauenfeld.
Beat Lanzendorfer
Die dritte Cupfinalteilnahme von Bütschwil-Neckertal ist Tatsache. 2015 und 2016 konnten die Frauen das Endspiel auch für sich entscheiden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die dritte Cupfinalteilnahme von Bütschwil-Neckertal ist Tatsache. 2015 und 2016 konnten die Frauen das Endspiel auch für sich entscheiden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Es war ein hartes Stück Arbeit, das die Bütschwiler Frauen (2. Liga) beim Unterklassigen Uzwil abliefern mussten, bevor der knappe 2:1-Sieg feststand. Zweitligist Ebnat-Kappel gewann bei Drittligist Romanshorn ebenfalls nur hauchdünn mit 4:3. Hier wurde es allerdings lediglich in der Nachspielzeit etwas eng.

Davor zeigten sich die Obertoggenburgerinnen ziemlich souverän. Einmal mehr war Selin Roth die herausragende Spielerin. Sie erzielte alle vier Ebnater Tore.

Bütschwil-Neckertal geht früh in Führung

Schon nach fünf Minuten schien das Spiel für Neckertal-Bütschwil in die richtigen Bahnen zu laufen. Rückkehrerin Corinna Hasler, die verletzungsbedingt ein Jahr ausfiel, erzielte bei ihrem Comeback das 0:1. Uzwil zeigte sich aber wenig beeindruckt und spielte ohne Respekt auf. Trotzdem waren es wieder die Gäste, welche nach 23 Minuten durch Fabienne Brändle das Skore zum 0:2 ausbauten. Bei diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederbeginn spielte über einen längeren Abschnitt nur noch eine Mannschaft: Die Frauen aus Uzwil. Der verdiente Lohn dieser Überlegenheit war der Anschlusstreffer nach 56 Minuten durch Kleger. Dem Heimteam blieben mehr als 30 Minuten, um das Blatt zu wenden. Trotz vieler Grosschancen rettete Bütschwil-Neckertal vor über 300 Zuschauern den Vorsprung über die Zeit.

«Wir hatten in dieser Saison nicht immer Glück, heute ist es uns sicher zur Seite gestanden», sagte die überglückliche Nicole Hollenstein nach dem Abpfiff. Sie gehörte schon 2015 und 2016 zum Team, das den Cupsieg ins Toggenburg holte.

Riesiger Jubel in Ebnat-Kappel

Im Doppeldorf ist ein Traum wahr geworden. Durch einen 4:3-Erfolg in Romanshorn schaffen die Frauen erstmals in der Vereinsgeschichte den Vorstoss in den Ostschweizer Cupfinal. Wie so oft in der Vergangenheit avancierte Selin Roth zur Lebensversicherung – sie schoss alle vier Tore.

Nach Auskunft von Trainer Jan Greub geht der Sieg absolut in Ordnung, auch wenn das Resultat auf ein umstrittenes Spektakel hinweist. «Wir lagen bei Halbzeit mit 3:1 vorne und führten bis zur 90. Minute mit 4:2. In der Nachspielzeit ist es zwar noch einmal kurz eng geworden, wir haben uns die Endspielteilnahme aber redlich verdient.»

Das unterklassige Romanshorn präsentierte sich wie erwartet als sehr hartnäckig, hatte aber gegen die Ebnater Tormaschine Roth kein probates Gegenmittel. Nun dürfen sich die Frauen aus Ebnat-Kappel am 19. Mai in Frauenfeld auf ein reines Toggenburger Duell freuen.

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