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Open-Ear-Festival schenkt selbstgebrautes Bier aus

Am Samstag heisst es wieder Open-Ear-Festival. Der kleine, aber feine Freiluft-Musik-Event wartet mit einigen Überraschungen auf.
Michael Hug
Auf der kleinen Bühne des Open Ear Festivals spielen am Samstag mehrere Bands. (Bild: Michael Hug)

Auf der kleinen Bühne des Open Ear Festivals spielen am Samstag mehrere Bands. (Bild: Michael Hug)

Die Plakate hängen, der Flyer macht im Internet die Runde, doch auf dem fürs Open-Ear-Festival vorgesehenen Platz beim Pfadiheim Brunnadern ist noch nichts zu sehen. «Wir machen das alles am Freitag, dann haben wir alle Helfer auf Platz, und ruck, zuck steht das Ding!», sagt Kevin Jaggi, OK-Chef des Open-Ear-Festivals. Nach sechs Events ist er dieses Jahr beim siebten Open Air nicht mehr aus der Ruhe zu bringen, selbst wenn im Vorverkauf noch fast keine Tickets abgesetzt worden sind: «Wir kennen unsere Fans, sie entscheiden sich spontan und meistens auch dafür, dass sie kommen. Dann stehen sie an der Tageskasse halt in der Schlange.»

Dreiköpfiges OK-Team und sehr treues Stammpublikum

Jaggi und sein dreiköpfiges OK-Team können seit Jahren einem sehr treuen Stammpublikum vertrauen: «Es kommen immer etwa 150 Leute, was nicht nach sehr viel aussieht, aber viel mehr können wir auf dem Platz sowieso nicht beherbergen.» Klein hat es begonnen, das Neckertaler Open Air, klein ist es geblieben und das sei gut so, meint der OK-Chef und ehemalige Brunnödliger. Aus dem Festivalkalender der Open-Air-Fans ist es nicht mehr wegzudenken. Jaggi: «Es gibt halt viele Leute, die fühlen sich nicht wohl an grossen Open Airs, sie mögen die Übersichtlichkeit hier bei uns. Sie haben hier alles, was sie bei Grossanlässen haben: Musik, Stimmung, Essen und Trinken.»

Mehr braucht es eigentlich nicht. «Obwohl», sagt Jaggi, «eigentlich spielt die Musik gar nicht so eine wichtige Rolle, wie man immer meint. Es ist wohl wichtig, dass es Musik gibt, es muss immer etwas laufen im Hintergrund und manchmal haben die Besucher auch Lust zu tanzen. Aber im Grunde kommt niemand wegen der Musik alleine, sie kommen wegen dem Happen-ing.» Trotzdem, versucht das OK-Team stets ein zugkräftiges Programm mit guten und bekannten Schweizer Bands auf die Beine zu stellen. Heuer sind als Headliner die Pedestrians gebucht. Die fünfköpfige Ska-Band aus Baden ist eben erst am Open Air St. Gallen aufgetreten. Im weiteren spielen am Samstag, ab 16 Uhr, sechs Bands auf zwei Bühnen, auf dem Gelände am Ende der Gewerbestrasse, unterhalb des Bahnhofs Brunnadern.

Kosten tief halten und grosszügige Sponsoren

Obwohl keine der Bands, die am Open Ear auftreten, eine mehr als vierstellige Gage erhält, muss Kevin Jaggi sich immer wieder die Frage stellen lassen, wie man mit gut 100 zahlenden Gästen ein Open Air finanzieren kann. Jaggi meint dazu: «Wir halten die Kosten tief und verzichten auch darauf, die Leute mit Werbung zuzumüllen. Wir werden von grosszügigen Sponsoren unterstützt, darunter die Gemeinde Neckertal und Kultur Toggenburg. Ausserdem arbeiten alle bei uns ehrenamtlich und freiwillig, immerhin gut 20 Personen.» Noch etwas ist speziell am Open Ear: Es hat seit drei Jahren sein eigenes Open-Ear-Beer. «Damit ist es wohl das einzige Open Air weit und breit mit einem eigenen, selbst gebrauten Bier», sagt Kevin Jaggi.

Hinweis

Open-Ear-Festival, Gewerbestrasse, Brunnadern, Samstag, 14. Juli, 14 bis 24 Uhr, www.openear.ch

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