Oberuzwil
Cornel Egger bezieht als Gemeindepräsident ein jährliches Salär von 207'841 Franken – Zahlen der weiteren Behördenmitglieder sind ebenfalls bekannt

Die Gemeinde Oberuzwil geht bei den Entschädigungen seiner Behörden- und Kommissionsmitglieder transparent vor und macht alle Zahlen öffentlich.

Beat Lanzendorfer
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Cornel Egger wird für seine Tätigkeit als Gemeindepräsident mit jährlich 207'841 Franken entschädigt.

Cornel Egger wird für seine Tätigkeit als Gemeindepräsident mit jährlich 207'841 Franken entschädigt.

Bild: PD

(gk/bl) Jeweils zu Beginn der Amtsdauer werden die Entschädigungen der Behörden- und Kommissionsmitglieder festgelegt. Sie werden «im Interesse der Transparenz» im Mitteilungsblatt der Gemeinde Oberuzwil veröffentlicht, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Das Gemeindepräsidium werde von Cornel Egger (CVP) im Vollamt geführt. Sein Jahresgehalt entspriche wie bisher der Lohnklasse 34 der kantonalen Lohntabelle und beträge brutto 207'841 Franken.

Hinzu komme eine Auto- und Spesenpauschale von 13'000 Franken pro Jahr. Der Arbeitseinsatz richte sich nach den Bedürfnissen der Gemeinde; es würden keine «Überstunden» vergütet, heisst es weiter. Die nebenamtlich tätigen Mitglieder des Gemeinderates erhalten eine jährliche Pauschalentschädigung von 3200 Franken zuzüglich Pauschalspesen von 500 Franken pro Jahr. Der erste Vizegemeindepräsident erhalte zusätzlich 500 Franken pro Jahr.

Das Schulratspräsidium, ausgeübt von Roland Waltert (SVP), werde mit einer Jahresentschädigung von brutto 23'122 Franken abgegolten. Die vom Gemeinderat gewählten Schulratsmitglieder erhalten eine Pauschale von 1500 Franken pro Jahr. Die Entlöhnung des Leiters Volksschule werde nicht ausgewiesen.

Sitzungsgelder und Spesen

Das Sitzungsgeld betrage für die Gemeinderats- und Schulratsmitglieder pauschal 160 Franken pro Sitzung. Die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission erhielten eine Jahrespauschale von 2300 Franken, der Präsident der Geschäftsprüfungskommission zusätzlich 500 Franken pro Jahr.

Alle übrigen Kommissionsmitglieder würden mit einem Sitzungsgeld von 100 Franken für die ersten zwei Stunden und 50 Franken für jede weitere Stunde entschädigt. Für die Teilnahme an Sitzungen, die um 17 Uhr oder später beginne, werde den Angestellten der Gemeinde ein Sitzungsgeld in gleicher Höhe ausgerichtet.

Die Vorsitzenden der Kommissionen erhalten das dreifache Sitzungsgeld. Die effektiv anfallenden Spesen (beispielsweise Bahn-/Busbillette, Autokilometer) würden separat vergütet.