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Niederlage im ersten Heimspiel: Das Feuer loderte beim FC Bazenheid nur 20 Minuten

Der FC Bazenheid verlor zum Auftakt in die neue Saison der 2. Liga interregional gegen den FC Widnau 1:3.
Urs Nobel
Neuzugang Kevin Kacoli trifft zum 1:0 für den FC Bazenheid. (Bild: Urs Nobel)

Neuzugang Kevin Kacoli trifft zum 1:0 für den FC Bazenheid. (Bild: Urs Nobel)

Was für ein Startfurioso, das der FC Bazenheid in den Anfangsminuten hinlegte. Keineswegs unverdient gingen die Toggenburger in dieser Phase in Führung. Etienne Bachmann setzte sich auf der rechten Seite durch, passte millimetergenau auf Kevin Kacoli, der sein erstes persönliches Meisterschaftstor für seinen neuen Verein erzielte.

Der Gegner fand das Gegenrezept

Das Heimteam erarbeitete sich sein spielerisches Übergewicht mittels schnellen Umschalten und steilen Pässen in die Spitzen. Der FC Widnau kam anfänglich gar nicht damit zurecht und liess sich komplett zurückdrängen. Nach und nach fanden dann die Rheintaler aber ein Rezept gegen die gegnerische Spielweise und begannen, selber offensive Akzente zu setzen.

Nun bekundete der FC Bazenheid seine liebe Mühe damit und musste nach überstandenen Schrecksekunden (zwei Torchancen in der 30. Minute) zehn Minuten später den Ausgleich zulassen. Roman Scardanzan vermochte seinen Gegenspieler im Strafraum nur noch mit einem Foul zu bremsen. Daniele Varano liess beim Elfmeter Torhüter Michael Gähwiler keine Chance und schickte den besten Bazenheider in die falsche Ecke.

Vorhandene Mängel waren offensichtlich

Das Siegesrezept der Widnauer war deutlich sichtbar. Das Team von Trainer Roman Hafner liess seinem Gegner keine Räume, griff früh an und blieb die ganze Zeit hartnäckig. Die zwei weiteren Tore der Gäste – Varano liess sich einen Hattrick gutschreiben – waren das Resultat dieser Leistung. Beim FC Bazenheid, der in der zweiten Halbzeit zu lediglich einem Abschluss kam, wurden die offensichtlichen Mängel schmerzlich spürbar. In der deutlich verjüngten Truppe geht noch viel Routine ab, was sich in zu vielen technischen Fehlern manifestierte.

Aber auch die einzige routinierte Achse im Team, die Innenverteidigung, patzte mehrmals im Verlauf der Partie, liess ihrem Gegner zu viel Raum und sorgte so für etliche gefährliche Szenen vor dem eigenen Tor. Unsichtbar blieb das Mittelfeld, das spätestens nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Mirco Jungblut führungslos war und keinerlei Akzente zu setzen vermochte.

An Einsatz und Willen fehlt es nicht

Dem FC Bazenheid fehlt es aktuell noch an vielem: An Routine, an mindestens einem Führungsspieler und einer Innenverteidigung, welche imstande ist, gegen hinten genügend abzusichern und trotzdem Akzente im Auslösen von Angriffen setzen kann. Dem Trainer Edgar Coutinho geht die Arbeit in den nächsten Wochen garantiert nicht aus. Was er hingegen nicht verändern muss, ist der gute Wille und der Einsatz seiner Akteure. An diesen Faktoren gab es trotz der Niederlage nichts zu bemängeln.

Matchtelegramm

FC Bazenheid – FC Widnau 1:3 (1:1)
Ifang – 180 Zuschauer – Sr. Studer

Tore: 11. Kacoli 1:0, 40. Varano 1:1 (Penalty), 49. Varano 1:2, 84. Varano 1:3.

FC Bazenheid: Gähwiler; Lopes, Musaj, Baumann, Kuhn; Bachmann, Cabernard, Jungblut (56. Scherrer), Scardanzan; Kacoli, Oberholzer (46. Bischofberger).

Verwarnungen/Ausschluss: 28. Baumann (Foul), 45. Kaya (Foul), 46. Lukic (Foul), 61. Lukic (Foul, Gelb/Rot), 67. Lamorte (Foul), 86. Thönig (Unsportlichkeit).

Bemerkungen: Beide Teams mit zahlreichen Absenzen: Noch nicht qualifiziert, verletzt oder gesperrt.

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