Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Nicht einer durchgerasselt: Der ganze Jahrgang der Kanti Wattwil schafft den Abschluss und lässt sich feiern

Die Schülerinnen und Schüler der diesjährigen Abschlussklassen durften
am Mittwoch in der evangelischen Kirche in Wattwil ihre Zeugnisse entgegennehmen.
Michael Hehli
Die Schülerinnen und Schüler mit den besten Maturitätsprüfungen in der evangelischen Kirche Wattwil. (Bild: Michael Hehli)

Die Schülerinnen und Schüler mit den besten Maturitätsprüfungen in der evangelischen Kirche Wattwil. (Bild: Michael Hehli)

Die Abschlussklassen des Gymnasiums und der Fachmittelschule der Kantonsschule Wattwil durften am Mittwochabend die Früchte ihrer vierjährigen Arbeit ernten. In der evangelischen Kirche nahmen sie ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Kein einziger Schüler dieses Jahrgangs war durchgefallen.

Rektor Martin Gauer sprach seinen ehemaligen Schülern Mut zu. Die Welt sei zwar im Umbruch und es sei unklar, welche Berufe in zwanzig Jahren noch gleich seien wie heute. Ausserdem würden die Ansprüche ans Ausbildungsniveau von Jugendlichen immer höher. «Mit Ihrem Abschlusszeugnis haben Sie sich ausgezeichnete Voraussetzungen geschaffen, um diese künftigen Herausforderungen zu meistern», versicherte er den Jugendlichen.

Auf sich selbst vertrauen

Sie sollten deshalb auf sich selbst und in die Zukunft vertrauen. Denn auch wenn viele Aufgaben in Zukunft durch Maschinen erledigt werden, helfe es, wenn man über ein grosses und breites Wissen verfüge, «um die Welt einzuordnen und um kritisch zu bleiben, um sich eine eigene Meinung bilden zu können». Er schloss mit einem Zitat des chinesischen Philosophen Laotse: «Glücklich ist, wer aufhört, nach dem Glück zu schielen.»

Kathrin Hönegger, Moderatorin der SRF-Sendung «Einstein», erinnerte sich in ihrer Rede zurück an ihre eigene Gymnasiums- und Maturazeit in Wattwil.

So kam sie zu spät zu ihrer mündlichen Deutschprüfung, auf welche sie sich eigentlich übermässig gut vorbereitet hatte. «Wegen Zuspätkommens drückte mir der Experte irgendetwas zwischen zwei und drei rein», erinnerte sie sich. Genau wisse sie es glücklicherweise nicht mehr. Dass sie als selbsterklärte «Physikhasserin» nun bei «Einstein» arbeite, sei wohl Karma.

Das tun, was man liebt

Bei ihren Reportagen merkte sie, dass sie sich oft zu viel Arbeit mache und alles perfekt machen wolle. Sie wünschte den Maturandinnen und Maturanden, das tun zu können, was sie lieben, da sie in ihrer Medienkarriere viele Künstler getroffen hatte, die das, was sie tun, lieber gerne machen, anstatt sich verkrampft der Perfektion zu verschreiben.

Die beste Abschlussprüfung der Fachmittelschule erreichte Noemi Manhart aus Degersheim mit einem Notenschnitt von 5,636. Nick Burri aus Schmerikon legte die beste Maturitätsprüfung mit einem Schnitt von 5,769 ab.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.