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Ist das zehnte auch das letzte Neujahrskonzert in Mosnang?

Nicolas Corti hat für das kommende Neujahrskonzert den Kontrabassisten Peter Gossweiler zugezogen. Mit dabei sind wiederum Claudia Muff und Armin Bachmann.
Nicolas Corti im Dialog mit Claudia Muff und Armin Bachmann (von links). Die Aufnahme stammt vom letzten Neujahrskonzert. (Bild: Peter Küpfer)

Nicolas Corti im Dialog mit Claudia Muff und Armin Bachmann (von links). Die Aufnahme stammt vom letzten Neujahrskonzert. (Bild: Peter Küpfer)

Zum zehnten Mal lädt Nicolas Corti zum Neujahrskonzert am zweiten Neujahrstag in die Kirche Mosnang ein. Diesmal tritt seine verzauberte Viola in den Dialog mit gleich drei ebenbürtigen Virtuosen mit Wurzeln in der Folklore: für spannungsvolle und vergnügliche Momente ist gesorgt.

Wehmutsvolle und wieder aufjauchzende Klänge

Einige haben sie wahrscheinlich vom letzten Neujahrskonzert noch etwas im Ohr: eindringliche, wehmutsvolle und dann wieder hell aufjauchzenden Klänge, welche der national und international gefragte Viola-Solist seinem mit ihm verwachsenen Instrument entlockt.

Dabei wartet Nicolas Corti an seinen zur Tradition gewordenen Neujahrskonzerten immer wieder mit neuen und überraschenden Variationen auf. Gerne kombiniert er Vertrautes mit Neuem und Ungewöhnlichem. Es geht dem Zürcher Musiker, der seit seiner Kindheit auch im Toggenburg verwurzelt ist, an «seinen» Neujahrskonzerten immer auch um einen Schuss echter Experimentierfreude.

Kaffeehausstimmung und rassige Zigeunermusik

Dabei zeigt sich, dass sein «klassisches» Kammermusik-Instrument auch ganz unklassische Wege gehen kann. Einmal zaubert Corti damit Wiener Kaffeehausstimmung in den Raum, dann wieder rassige Zigeunermusik oder ein paar Takte übermütige «Stobete»-Motive.

Dabei ist er immer ganz offen für die Partnerinstrumente, welche in anderen musikalischen Räumen beheimatet sind, aber die überraschende Begegnung mit der «noblen» Viola geniessen. Zum Beispiel das Akkordeon von Claudia Muff, mit dem sie Seligkeiten und Abgründe auslotet oder, wie letztes Jahr, im Trio mit Alphornist und Posaunist Armin Bachmann, welcher seinen Instrumenten das Tanzen beigebracht hat.

Ungewöhnliche Hörerlebnisse zu erwarten

Diesmal tritt noch ein weiterer Akzent dazu, personifiziert in Peter Gossweiler am Kontrabass, der dritten Kraft neben Claudia Muff und Armin Bachmann im Trio Cappella. Man darf also auch dieses Jahr auf ungewöhnliche Hörerlebnisse gespannt sein.

Wie Nicolas Corti beiläufig erwähnt, könnte dieses zehnte Neujahrskonzert das letzte sein. Schliesslich habe alles seinen Anfang und dann halt einmal auch wieder ein Ende, meinte der Künstler am Telefon. Ein Grund mehr, sein zehntes Konzert nicht zu verpassen. (pd)

Neujahrskonzert in der Kirche Mosnang

Mittwoch 2. 1. 2019, Beginn 18 Uhr, Kollekte. Nicolas Corti, Viola; Claudia Muff, Akkordeon; Armin Bachmann, Posaune und Alphorn; Peter Gossweiler, Kontrabass.

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