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Neue Leiterin fürs Alterszentrum Churfirsten

In der Leitung des Alterszentrums Churfirsten in Nesslau kommt es demnächst zu einem Wechsel: Rolf Baer geht Ende Juli in Pension. Seine Stelle übernimmt Gabriella Wiss.
Sabine Schmid
Gabriella Wiss hat von Rolf Baer die Heimleitung des Alterszentrums Churfirsten in Nesslau übernommen. (Bild: Sabine Schmid)

Gabriella Wiss hat von Rolf Baer die Heimleitung des Alterszentrums Churfirsten in Nesslau übernommen. (Bild: Sabine Schmid)

Im November wären es 22 Jahre her, seit Rolf Baer die Heimleitung des Alterszentrums Churfirsten übernommen hat. Es habe sich einiges verändert, sagt er, der das Pensionsalter erreicht hat und Ende Monat in Ruhestand geht. 1996 wurde das Alters- und Pflegeheim noch als Verein der evangelischen Kirchgemeinden des Kirchenkreises Toggenburg geführt. Diese Organisation sei schwerfällig gewesen, Entscheidfindungen dauerten lange, erinnert sich Rolf Baer. 2013 wurde die Institution in eine Stiftung überführt und wird seither als privates Heim geführt.

Administrative Aufgaben wurden mehr

Wegen der Schliessung des «Heimetli» in Krummenau stieg die Anzahl Pflegeplätze im Alterszentrum Churfirsten von 59 auf 66, davon sind zehn in einer Wohngruppe für Demenzkranke. Zudem verfügt das Alterszentrum über fünf eigene Alterswohnungen. Die Anzahl Mitarbeitender ist in dieser Zeit von 60 auf 75 angestiegen. «Was sich in dieser Zeit vor allem verändert hat, ist das Berufsbild des Heimleiters», zieht Rolf Baer Bilanz. Die Auflagen seien immer strenger geworden, die administrativen Aufgaben haben zugenommen. «Ich muss mir bewusst die Zeit für die Bewohner und die Mitarbeiter nehmen und aufpassen, dass ich nicht in der Büroarbeit versinke», sagt Rolf Baer.

Die Bewohner und ihre Angehörigen stellen dem Alterszentrum Churfirsten ein gutes Zeugnis aus. Gemäss einer kürzlich durchgeführten Umfrage würden über 90 Prozent der Bewohner und deren Angehörigen die Institution weiter empfehlen, lobte Martin Baumann, Präsident des Stiftungsrats.

Für die neue Geschäftsleiterin Gabriella Wiss ist dies ein Ansporn, denn sie ist überzeugt, dass es gut für die Reputation ist, wenn es den Bewohnern im Alterszentrum gefällt. «Ich möchte zusammen mit den Mitarbeitenden unseren Bewohnern viel Lebensqualität bieten, damit sie sich wohl fühlen und ihre sozialen Kontakte pflegen können», sagt sie.

Gabriella Wiss hat am Montag ihre Arbeit als Geschäftsleiterin im Alterszentrum Churfirsten aufgenommen. Durch ihre langjährigen leitenden Tätigkeiten beim Schweizerischen Zentralverein für Blindenwesen, bei der Procap, bei der Pro Senectute Schweiz und beim Schweizerischen Roten Kreuz bringt Gabriella Wiss einen grossen fachlichen Rucksack mit sich. In einer Ausbildung befasst sie sich nun intensiv mit Alterswissenschaft, zudem wird sie sich als Institutionsleiterin weiterbilden. Damit erfüllt Gabriella Wiss die spezifischen Modalitäten, die in ihrer neuen Aufgabe gefordert sind.

«Eine schöne und sinnstiftende Aufgabe»

In den ersten zwei Wochen im Alterszentrum Churfirsten wird Gabriella Wiss mit Rolf Baer zusammenarbeiten. Es gehe ihr jetzt darum, die Bewohner, deren Angehörigen und die Mitarbeitenden kennen zu lernen. So kann sie ihre Ziele – die Dienstleistungen für die Bewohner erfüllen, den Ansprüchen der Mitarbeitenden gerecht werden und die wirtschaftliche und operative Führung wahrnehmen – erreichen. Sie sei eine dienstleistungsorientierte Person, sagt die gebürtige Baslerin, die seit 30 Jahren im Toggenburg lebt, über sich. Gerade darum findet sie ihre neue Arbeit «eine schöne und sinnstiftende Aufgabe».

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