Generationenübergreifendes Bauen: Neue Einwohner für das Ganterschwiler Sonnental

Die generationenübergreifende Zentrumsüberbauung Sonnental in Ganterschwil steht mit ihren Bauarbeiten gut im Zeitplan. Ende Jahr können hier die ersten Eigentümer und Mieter ihr neues Zuhause beziehen.

Emilie Jörgensen
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Die Überbauung Sonnental umfasst insgesamt drei Wohnhäuser. (Visualisierung: PD)

Die Überbauung Sonnental umfasst insgesamt drei Wohnhäuser. (Visualisierung: PD)

Nicht das Projekt, sondern der Standort sei der Ursprung der neuen Überbauung Sonnental in Ganterschwil gewesen. Das Projekt sei dann aufgrund der Bedürfnisse der Bevölkerung realisiert worden. In Ganterschwil habe lange Zeit die Möglichkeit für ältere Paare gefehlt, aus dem Haus in eine Wohnung zu wechseln und dennoch in Ganterschwil zu bleiben.

«Dass unser Vorhaben den Nerv getroffen hat, zeigt die Kundschaft, welche die Eigentumswohnungen gekauft hat. Fast ausschliesslich handelt es sich dabei um Familien, welche ihr Haus an die nächste Generation abgeben und in eine komfortablere, weniger aufwendige Wohnsituation wechseln», sagt John P. Leuenberger, Verwaltungsrat der Prime Immobilien AG. Das Bauprojekt sei von Anfang an als Zentrumsüberbauung für Familien, Singles und Senioren ausgelegt worden.

Ende Jahr können die ersten Wohnungen bezogen werden. (Bild: PD)

Ende Jahr können die ersten Wohnungen bezogen werden. (Bild: PD)

In mehreren Projektstudien mit den Einwohnern von Ganterschwil wurden verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten konzipiert. «Entstanden ist ein Projekt, welches den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht und sowohl Familien, Einzelpersonen, Senioren und jungen Menschen Lebensraum bietet», ergänzt John P. Leuenberger.

Trotz Einsprachen erfolgt ein termingerechter Bezug

Das Konzept ist in enger Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil, der katholischen Kirchgemeinde Bütschwil-Ganterschwil und den Einwohnern von Ganterschwil rasch gefunden worden. Die ersten Projektstudien seien bereits im Frühjahr 2013 entstanden, worauf eine erste Infoveranstaltung im August 2013 stattfand.

Danach wurden einige Studien, Anpassungen und Verbesserungen vorgenommen, bevor im April 2014 der Teilzonenplan und der Überbauungsplan beim Kanton eingereicht werden konnten. Nach der Bereinigung von einzelnen Einsprachen konnten im Oktober 2015 die angepassten Unterlagen eingereicht und bewilligt werden. Es folgte die Eingabe des Baugesuchs anfangs 2017 mit der rechtskräftigen Bewilligung im April 2017 und anschliessendem Baustart.

Einzelne Einsprachen hätten das Projekt extrem lange hinausgezögert, weshalb der Baustart erst so spät erfolgen konnte. Schlussendlich konnte das von den Einwohnern dringend benötigte Projekt doch noch umgesetzt werden. Die Bauarbeiten seien zeitgerecht im Zeitplan und schreiten gut voran, sodass der Bezug der Wohnungen termingerecht ermöglicht werden kann, sagt John P. Leuenberger.

Auch Haustiere finden hier ihr neues Daheim

Die drei Wohnhäuser bieten insgesamt Platz für 14 Miet- und 16 Eigentumswohnungen. Bisher wurden von den Eigentumswohnungen 13 verkauft und zwei weitere mittels Verträgen verbindlich reserviert.

Eine Attikawohnung ist noch frei. Von den total 14 Mietwohnungen sind bereits zwei vermietet und vier weitere reserviert. Die Überbauung bietet zusätzlich insgesamt 42 Tiefgaragenparkplätze und sechs Besucherparkplätze für total 30 Wohnungen. Der aktuelle Verkaufs- und Vermietungsstand zeigt, dass die Parkplatzsituation ausreichend, aber nicht überdimensioniert sei.

Auf Wunsch der neuen Eigentümer seien ausserdem teilweise Anschlüsse für Elektroautos installiert worden. Beim Raumkonzept setzen die Verantwortlichen auf raumhohe Fensterfronten und eine klare, moderne Architektur. Ende Jahr können sich nicht nur Menschen ihr neues Daheim zurechtmachen, denn in den drei Wohnhäusern werden auch Haustiere erlaubt sein.