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Neu St.Johann: Neues Leben in stillgelegter Fabrik

Verschiedene Unternehmen sind im Gewerbepark «zur alten Weberei» tätig. Sie laden zum Tag der offenen Türen.
Sabine Camedda
Der Gewerbepark «zur alten Weberei» ist in der Liegenschaft Meyer-Mayor in Neu St.Johann zu finden.Bild: Sabine Camedda

Der Gewerbepark «zur alten Weberei» ist in der Liegenschaft Meyer-Mayor in Neu St.Johann zu finden.Bild: Sabine Camedda

Was macht man mit einem grossen Fabrikgebäude, das überflüssig geworden ist? Diese Frage musste sich André Meyer bezüglich der Liegenschaft der ehemaligen Meyer-Mayor in Neu St.Johann stellen. Er wollte, dass wieder Leben hinter die Mauern einkehre und hat darum den Gewerbepark «zur alten Weberei» gegründet.

Bereits jetzt haben mehrere Unternehmen verschiedener Sparten dort ihre Produktion aufgebaut. Im ersten Stock des ehemaligen Bürogebäudes gibt es einen Coworking-Raum, in welchem beispielsweise Dienstleistungsbetriebe ihre Arbeit aufnehmen können. Zum Gewerbepark gehört ebenfalls der Fabrikladen «zur alten Weberei», der in den Räumlichkeiten der Brauerei St.Johann eingemietet ist.

Für André Meyer ist nun die Zeit gekommen, um der Bevölkerung beim Tag der offenen Tür am Samstag, 24. August, einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Die Besucher sind eingeladen, bei einem Rundgang durch das Gebäude die verschiedenen Unternehmen zu besichtigen. Er sei noch offen für weitere Mieter, sagt André Meyer.

Industrieareal soll entwickelt werden

Gleichzeitig mit dem Gewerbepark «zur alten Weberei» trieb die MM Immobilien AG von André Meyer gemeinsam mit der Relesta als Generalunternehmerin die Entwicklung des Areals der ehemaligen Textilfirma voran. «Wir führten das Unternehmen über sechs Generationen. Da keines meiner Kinder weitermachen wollte, habe ich das Geschäft verkauft», erklärt André Meyer.

Er fühle sich aber verantwortlich, das nun nicht mehr als Weberei genutzte Gebäude mit einem sinnvollen Zweck fürs Dorf zu erhalten. «Das ehemalige Fabrikgelände soll zukünftig für Wohnen, Leben und Arbeiten zur Verfügung stehen», fasst er seine Vision zusammen.

Sieger-Projektstudie wird erstmals gezeigt

Erste Bestrebungen hierfür sind bereits gemacht worden. Die MM Immobilien AG und die Relesta haben drei Architekturbüros beauftragt, jeweils eine Projektstudie zu erstellen. Eine sechsköpfige Jury hat bereits ein Siegerprojekt bestimmt, das aus ihrer Sicht optimal mit der bestehenden Bausubstanz umgeht.

«Am Tag der offenen Tür des Gewerbeparks zeigen wir diese Sieger-Projektstudie», sagt André Meyer. Geplant ist, den jetzt entstandenen Gewerbepark «zur alten Weberei» darin zu integrieren. Einen Teil der nicht mehr benötigten Fläche, darunter unter anderem die ehemalige Turnhalle, könnten abgerissen und durch Wohnbauten ersetzt werden. Die Projektstudie sieht auch eine grössere Fläche vor.

Er und die Relesta hätten Kontakt mit einem Detaillisten aufgenommen, bestätigt André Meyer Gerüchte. Es sei aber noch nicht beschlossen, ob es in dieser Fläche einen Laden gebe und wenn ja, wer diesen betreiben würde.

Bierbrauprozess miterleben

Die Brauerei St.Johann in Neu St.Johann hat sich die Förderung der Braukultur im Toggenburg auf die Fahne geschrieben. Dazu hat sie am Samstag, 24. August, einen ersten Bierkulturtag ins Leben gerufen. Mehrere Heimbrauer aus der Region werden von 10 bis 18 Uhr auf dem Brauereiareal ihre Begeisterung fürs Brauen zur Schau stellen und die Besucher live am Brauprozess teilhaben lassen.

Dazu gibt es mehrere kostenlose Brauereiführungen. Um 11.30 Uhr wird das Fass des neuen Saisonbiers, des Scotch Ale, angestochen und die Spezialität darf mit den üblichen 30 Liter Freibier probiert werden. Das Programm ist aber nicht nur auf Bierliebhaber ausgerichtet. Auf dem grossen Vorplatz soll ein Marktgefühl entstehen.

Kinder können sich auf einer Hüpfburg verweilen, die Musikgesellschaft Nesslau-Neu St.Johann spielt zum Konzert auf und an Ständen gibt es verschiedene Speisen. (sas)

Hier gibt es mehr Infos zur alten Weberei

Hier gibt es mehr Infos zur Brauerei

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