Neckertaler Raiffeisenbank ist im Hypothekargeschäft gewachsen

Die Raiffeisenbank Neckertal Genossenschaft schreibt von einem gesunden Wachstum in einem schwierigen Jahr. Über den geplanten Zusammenschluss wird an der Generalversammlung informiert.

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Die Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Neckertal in Oberhelfenschwil. (Bild: PD)

Die Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Neckertal in Oberhelfenschwil. (Bild: PD)

Die Raiffeisenbank Neckertal setze das stetige und kontrollierte Wachstum bei den Hypothekarforderungen weiter fort, schreibt die Bank in einem Pressecommuniqué. Die Hypothekarforderungen stiegen um 0,6 Prozent auf 235,2 Millionen Franken. Die Raiffeisenbank behaupte somit ihre starke Position im Hypothekargeschäft und teilt mit, dass die Bilanzsumme erstmals die 300-Millionen-Franken-Grenze überstiegen habe.

Dank der sorgfältigen Risiko- und Bonitätsprüfung konnte die sehr hohe Qualität der Portfolios sichergestellt werden und es mussten im Geschäftsjahr 2018 keine Rückstellungen auf Kreditausleihungen gewährt werden, heisst es weiter.

Moderater Anstieg im Geschäftsaufwand

Bei den Kundeneinlagen verzeichnet die Raiffeisenbank Neckertal einen Zufluss von 3,9 Prozent auf 264,6 Millionen Franken. Der Zufluss zeige das Vertrauen in die Bank. In einem von Negativzinsen geprägten Umfeld lege die Bank grossen Wert, ihren Kundinnen und Kunden Möglichkeiten zu diversifizierten Geldanlagen aufzuzeigen.

Ein moderater Anstieg sei im Geschäftsaufwand zu verzeichnen. Dies aufgrund eines minimal veränderten Personalaufwands von plus 1,86 Prozent. Ein Meilenstein im 2018 war die Einführung der neuen Bankenplattform ACS, mit der nun alle Raiffeisenbanken im Systemverbund arbeiten. Nur mit einem ausserordentlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte diese Umstellung problemlos und zeitnah durchgeführt werden.

3,14 Millionen Franken aus dem Zinsengeschäft

Das Zinsengeschäft bleibe die wichtigste Ertragsquelle der Raiffeisenbank Neckertal. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft sank um minus 4,3 Prozent auf 3,14 Millionen Franken. Nach Berücksichtigung von Wertberichtigungen und Verlusten erreichte der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft 3,17 Millionen Franken. Damit trug er 86,7 Prozent zum Geschäftsertrag bei.

Weiter heisst es in der Medienmitteilung, dass der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sich positiv entwickelt habe. Er stieg 2018 um 12 Prozent auf 243'529 Franken. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft lag mit 173'789 Franken leicht unter der Vorjahreshöhe. Die Bank verzeichnet ein Minus von 0,8 Prozent.

Verzinsung Anteilscheine bleibt unverändert

Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Neckertal beantragt der Generalversammlung eine Verzinsung der Anteilscheine von unverändert 6,0 Prozent. Die Generalversammlung findet am Freitag, 5. April, in der Mehrzweckhalle in St.Peterzell statt. An der Generalversammlung werde zudem über den geplanten Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Unteres Toggenburg informiert. Die Beschlussfassung dazu wird gemäss Communiqué auf die Generalversammlung 2020 traktandiert. (pd/lim)