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Nachdenkliche Worte am Alpgottesdienst auf der Sellamatt

Am Sonntag fanden Hunderte von Besuchern zu Fuss oder mit der Sesselbahn den Weg auf die Alp Sellamatt. Grund war das traditionelle Sennenfest.
Christiana Sutter
Hans Jörg Fehle vor der Kulisse von Stoos, Säntis und Schafberg. Rechts Fahnenschwinger Hanspeter Schmid. (Bild: Christiana Sutter)

Hans Jörg Fehle vor der Kulisse von Stoos, Säntis und Schafberg. Rechts Fahnenschwinger Hanspeter Schmid. (Bild: Christiana Sutter)

Die Ennetbühler Lutere-Buebe stimmten die Besucher bereits am Vormittag mit lüpfigen Melodien auf die Sennenchilbi am Nachmittag ein. Auch die Kühe um das Berggasthaus liessen sich die Klänge nicht entgehen. Sie sorgten für Stimmung, indem sie sich als Zaungäste hinter der Kapelle aufstellten. Ein fester Bestandteil des Sennenfestes ist jeweils der Alpgottesdienst bei der Lukaskappelle.

Den Gottesdienst gestaltete dieses Jahr Hans Jörg Fehle, Pfarrer aus Wattwil. Er ist als Ersatz für Pfarrer Johannes Handschin aus Bubendorf gekommen. Dieser war wegen des Verschiebedatums verhindert, denn das Fest wurde vom Sonntag, 22. Juli, auf den Sonntag, 29. Juli, verschoben.

«Um dä Säntis läärt’s all no e chli ane»

Wie jedes Jahr sind auch der einheimische Jodelclub Säntisgruess, das Alphorntrio Mühlrüti und Hanspeter Schmid, Fahnenschwinger aus Sommeri, am Gottesdienst beteiligt. Das Thema der Predigt von Pfarrer Fehle war die Geduld. Dies aus der aktuellen Situation wegen der Trockenheit. Er sagte, dass es früher überall hätte trocken sein können, aber sicher nicht im Alpstein, «um dä Säntis läärt’s all no e chli ane». Aber so ist es dieses Jahr nicht, «en eigni Situation», betont der Pfarrer. Was es in dieser angespannten Zeit braucht, ist Geduld, «zimli vil Geduld». Denn es ist nicht absehbar, wann der grosse Regen kommt.

Am Nachmittag ging die Sennenchilbi auf der Bühne vor dem Berggasthaus Sellamatt weiter. Unterhalten wurden die vielen angereisten Besucherinnen und Besucher mit Naturjodelklängen, sennischer Tanzmusik, traditionellen Tänzen der Trachtengruppe, Alphornklängen und Fahnenschwingen. Gute Laune war vorprogrammiert. Die jüngeren Gäste konnten sich am Nachmittag mit Spielen und einem Wettkampf bei der Lukaskapelle vergnügen.

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