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Nach diversen Baueinsprachen werden die Mehrgenerationenhäuser in Hemberg gebaut: «Was lange währt, wird doch noch gut»

Nach langer Vorarbeit herrschte gute Stimmung an der Grundsteinlegung der Mehrgenerationenhäuser in Hemberg.
Peter Jenni
Max Fent, Marlis Roth und Jörg Rüesch mit der Kassette, die im Kellergeschoss einbetoniert wird (von links). (Bild: Peter Jenni)

Max Fent, Marlis Roth und Jörg Rüesch mit der Kassette, die im Kellergeschoss einbetoniert wird (von links). (Bild: Peter Jenni)

Irgendwie erinnert die Geschichte des Oberdorfs in Hemberg, wo der Kirchplatz der katholischen Kirche aufgewertet wird, an die Bergpredigt aus dem Matthäus Evangelium. Rund zwei Jahre verhinderten Einsprachen die Baubewilligung für die beiden geplanten Mehrgenerationenhäuser.

Max Fent, Präsident der katholischen Kirchgemeinde: «Um ein Haar hätten wir unser Vorhaben aufgegeben.» Doch die Geduld der Kirchenverwaltung als Bauherrschaft, mit Max Fent, Claudio Spiess, Martina Mercedes Frischknecht und Christoph Friemel sowie des Planungsteams aus Ebnat-Kappel, Jörg Rüesch, Architekt und Denkmalpfleger, Marlis Roth, Kunstwerkstatt Architektur und Gestaltung, und Nik Schönenberger, Architektur, hat sich gelohnt.

Schon alle Wohnungen verkauft

An der Grundsteinlegung vom vergangenen Freitag, zu der auch die zukünftigen Bewohner der Mehrgenerationenhäuser eingeladen waren, konnte Jörg Rüesch mitteilen, «dass bereits sämtliche Wohnungen verkauft sind». Besonders erfreut zeigte er sich, «dass auch schon zwei Familien mit je vier Kindern einziehen werden». Zur Grundsteinlegung erklärte Max Fent, dass die Kassette nicht mehr in der Bodenplatte des Kellergeschosses einbetoniert werden könne, da diese bereits gegossen sei. Deshalb erhalte sie ihren Platz in der Lift-Wand im Kellergeschoss.

Jörg Rüesch (links) und Max Fent zeigen den Ort, wo die Kassette ihren Platz findet. (Bild: Peter Jenni)

Jörg Rüesch (links) und Max Fent zeigen den Ort, wo die Kassette ihren Platz findet. (Bild: Peter Jenni)

Nach der langen Phase bis zur Baubewilligung soll es gemäss Max Fent mit dem Bau «jetzt speditiv vorwärts gehen». Den Apéro im Anschluss an die Grundsteinlegung durften alle Beteiligten bei herrlichem Säntis Panorama geniessen.

Die Kassette als Grundstein

«Der Grundstein wie auf Felsen steht und so Jahrhunderte durchlebt, damit er sich misst an der Zeit von Beständigkeit.» Diesen Sinnspruch ziert das erste von drei Blättern, das eingerollt in die Kassette gelegt wurde, nachdem ein zukünftiger Bewohner ein von ihm persönlich geschnitztes Kreuz als Sinnbild für Zusammengehörigkeit eingelegt hatte.
Jörg Rüesch betonte, eine Grundsteinlegung sei etwas Besonderes und nicht mit einem Spatenstich vergleichbar.

Das zweite Blatt enthält eine Skizze mit der Kirche und der zukünftigen Umgebung sowie den Namen der Kirchenverwaltung und des Planerteams. Das dritte Blatt zeigt den Schwingsport, wie er im Toggenburger Tagblatt vom 9. August 2019 dargestellt wird. Daraus ist aber auch ersichtlich, was heute Nahrungsmittel wie Brot, Eier, Salz, Zucker, Milch, Appenzeller Käse oder ein Paar Olmabratwürste kosten. Zu guter Letzt war es Max Fent, welcher in der Kassette die momentan gültigen Münzen vom Einräppler bis zum Fünfliber hinterlegte. (pjm)

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