Nach der zweiten Niederlage innert vier Tagen befindet sich Viertligist Kirchberg definitiv in einer Krise

Auf das 0:4 am Dienstag gegen Bütschwil folgte am Freitag ein 4:5 gegen Bazenheid II. Die Auftritte von Kirchberg geben Rätsel auf. Der einstige Aufstiegsfavorit ist definitiv im Mittelmass angekommen.

Beat Lanzendorfer
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Pascal Wiesli (links) gehörte mit zwei Toren zu den Bazenheider Matchwinnern.

Pascal Wiesli (links) gehörte mit zwei Toren zu den Bazenheider Matchwinnern.

Bild: Beat Lanzendorfer

Es gab eine kurze Phase, in der die Kirchberger Anhänger Hoffnungen schöpften, dass es doch noch gut kommt. Es war unmittelbar nach der Pause, als Ramon Kuhn mit gütiger Mithilfe seines Gegenspielers, der den Ball entscheidend ablenkte, zum 2:2 traf.

Die Kirchberger wirken total verunsichert

Die Freude war von kurzer Dauer. Sechs Minuten später schoss Argetim Beluli im Anschluss auf einen perfekt getimten Freistoss die Einheimischen erneut in Führung. Diese bauten Wiesli und Celenk im weiteren Verlauf zum 5:2 aus.

Ciccarelli und Lang konnten in den Schlussminuten zwar noch verkürzen, zu mehr reichte es aber nicht. Dass es überhaupt so weit gekommen ist, lag an einer total verkorksten ersten Halbzeit. Kirchberg wirkte nach dem Debakel gegen Bütschwil verunsichert und hatte dem Spiel der Bazenheider wenig entgegenzusetzen.

Die 2:0-Führung nach 25 Minuten durch Brägger und Wiesli war keineswegs ein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer überlegen geführten Partie. Während sich die Bazenheider mit dem bereits dritten Saisonsieg im Spitzenfeld der Tabelle festgebissen haben, muss Kirchberg seine hochgesteckten Ziele zumindest vorerst neu justieren.

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.