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Kommentar

Nach dem Wildhauser Bürgerform: Mutige Ideen müssen jetzt auf den Tisch kommen

70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Bürgerforum der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann haben erste Ideen entwickelt, wie die Gemeinde vorwärtsgehen kann. Ausreichend sind diese noch nicht.
Sabine Camedda
Sabine Camedda. (Bild: Urs Jaudas)

Sabine Camedda. (Bild: Urs Jaudas)

Wildhaus-Alt St.Johann stellt die Weichen für die Zukunft. Um herauszufinden, in welche Richtung es mit der Gemeinde gehen soll, sind die Bürger und die Zweitwohnungsbesitzer eingeladen, Ideen einzubringen. Erste Vorschläge sind bei der öffentlichen Veranstaltung vorgebracht worden. Ob Optimierung der Beschilderung, Schlechtwetterangebote oder ein verbessertes ÖV-Angebot: Die genannten Ideen lassen sich zwar umsetzen, sind aber kaum ausreichend.

Gefragt sind jetzt innovative Ideen. Sie sollten aber zur Gemeinde und zur Bevölkerung passen. Ein Erlebnispark wäre ebenso fehl am Platz wie ein Wintertourismus, der auf noch mehr Party am Berg setzt. Das ist nicht innovativ, andere machen das schon längst. Das Toggenburg hat seine Natur, sein Brauchtum. Das muss erhalten bleiben. Gleichzeitig müssen neue Angebote in die heutige Zeit passen und die Besucher überraschen. Es geht weniger darum, erfolgreiche Ideen von anderen Destinationen zu kopieren, sondern mehr, ein für Wildhaus-Alt St. Johann stimmiges Angebot zu finden. Dabei darf man mutig sein und einen Schritt weiter gehen als bisher.

Der Baumwipfelpfad ist ein gutes Beispiel

Ein Beispiel, wie sich Mut auszahlt, ist der Baumwipfelpfad in Mogelsberg. Die Idee passt hervorragend in die Landschaft und ins Aussenbild des Toggenburgs. Die Macher des Baumwipfelpfads haben das Vorhaben mutig in Angriff genommen, sorgfältig geplant und sich dabei nicht durch viele «Aber» stoppen lassen. Sie konnten das Projekt finanzieren und erzielten bereits nach kurzer Zeit einen Erfolg, der weit übers Neckertal hinausstrahlt.

Genau so etwas wäre wünschenswert für Wildhaus-Alt St. Johann und könnte der Gemeinde guttun. Mit dem Klanghaus könnte zwar ein Leuchtturm entstehen, sofern das Stimmvolk Ja sagt. Das alleine genügt aber nicht. Es wäre ein guter Anfang, auf dem man aufbauen kann. Diese Gelegenheit sollten die Bevölkerung und die Zweitwohnungsbesitzer wahrnehmen.

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