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Kleines Paradies: Mystische und einzigartige Landschaft

Wer sich vom Dorf her auf den Weg Richtung Älpli hoch macht, kann dank einer Abkürzung durch den Wald eine hohle Gasse bewundern. «Durch diese hohle Gasse musst Du gehn» befiehlt aber keiner.
Kathrin Burri
Die Landschaft beim Älpli ist ein kleines Paradies. Und ein geologisches Wunderwerk. (Bild: Kathrin Burri)

Die Landschaft beim Älpli ist ein kleines Paradies. Und ein geologisches Wunderwerk. (Bild: Kathrin Burri)

Heiss könnte der Aufstieg zum Älpli oberhalb von Krinau werden. Aber die Sorgen bleiben dafür klein. Man muss ja nicht – wie jener Gast dann oben in der Gartenwirtschaft erzählen wird – den Weg innert 20 Minuten hochrennen. Nein, man kann sich gut und gerne dreiviertel Stunden für den Aufstieg gönnen. Vom Dorf aus geht es nur wenige Schritte auf der asphaltierten Strasse bergan. Auch ob Krinau gibt es eine hohle Gasse, wenn man die zweite Abkürzung durch den Wald wählt und die Strasse verlässt. Kein Tell und kein Gessler sind zu sehen. Am Waldrand hat es Brombeeren. Reif, süss und schwarz sind sie. Beim Sitzbänklein unter der Tanne mag man sich hinsetzen und eine Pause machen. Nicht nur wegen der schweissnassen Stirne. Staunend schaut man ins Land hinaus.

Ein märchenhafter Blick im Licht des Nachmittags

Der Blick öffnet sich zum Säntis hin. Die Churfirsten, im Vordergrund der Köbelisberg, die Wasserfluh, die Hügelzüge um Krinau und unten das Dörflein, die Kirche, die paar verstreuten Bauernhäuser, fast märchenhaft wirkt es im Sonnenlicht des Nachmittags. Die Schatten werden länger. Das letzte Wegstück gilt es noch zu gehen und das Älpli ist erreicht.

Kleines Paradies: Älpli Krinau

Aufmerksam wird in der Alpwirtschaft bedient. Nur wenige Gäste sitzen an diesem Nachmittag da. Was sie sich erzählen, hat höchste Aktualität. Es geht um die Wasserknappheit und um den «Wasserschmecker». Denn dieser habe tatsächlich noch eine Quelle gefunden. Mit Schaufeln und Pickeln wurde für den ans Älpli angrenzenden Bauernhof nach Wasser gegraben. Der Bagger wurde ebenfalls geholt. Und wirklich: Kostbares Wasser kam unter Steinplatten zum Vorschein. Nur mit ein wenig Humus und Gras bedeckt. Die Geologie des ganzen Gebietes rund ums Älpli ist höchst interessant und ist es wert, auf dem Geoweg wandernd erkundet zu werden. Schautafeln erklären die Entstehung dieser einzigartigen Landschaft.

Mystisch wirken die Alpweiden mit den Hügelzügen im Hintergrund. Schellengebimmel ertönt. Der Eindruck könnte als magisch, als unbeschreiblich schön, oder einfach als intakte Natur beschrieben werden. Kaum zu glauben, dass bereits Pläne bestehen, um genau hier ein Windkraftwerk mit drei, bis zu 200 Metern hohen Windrädern zu bauen.

Wo liegt Ihr kleines Paradies?

Talauf, talab existieren im Toggenburg zahlreiche kleine Paradiese. Die Redaktion des «Toggenburger Tagblatts» beschreibt in dieser Sommerserie die eigenen, welche sind Ihre? Lassen Sie es uns wissen unter facebook.com/toggenburgertagblatt oder per E-Mail an redaktion@toggenburgmedien.ch.

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