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Mosnang: Das neue Wasserreservoir ist nur eine Bachüberquerung vom alten entfernt – gegen Wasserknappheit helfen andere Massnahmen

Am Montag beginnen nach dem Spatenstich die Aushub- und später die Bauarbeiten für das neue Wasserreservoir im Bild in Mosnang.
Timon Kobelt
Stefan Bollhalder und Peter Bürge von der Dorfkorporation Mosnang freuen sich auf das neue Wasserreservoir. Dieses wird im Weiler Bild gebaut, gleich hinter dem Haus, das zwischen den Köpfen der beiden Funktionäre der Dorfkorporation zu sehen ist. (Bild: Timon Kobelt)

Stefan Bollhalder und Peter Bürge von der Dorfkorporation Mosnang freuen sich auf das neue Wasserreservoir. Dieses wird im Weiler Bild gebaut, gleich hinter dem Haus, das zwischen den Köpfen der beiden Funktionäre der Dorfkorporation zu sehen ist. (Bild: Timon Kobelt)

Etwa im Jahrhundertzyklus müssen Wasserreservoirs ersetzt werden. Das Reservoir Boden in Mosnang hat sich etwas länger gehalten: 1902 kam es in Betrieb. Am Montag erfolgt der Spatenstich für den Neubau des Wasserreservoirs Bild. Ende 2020 soll dieses betriebsbereit sein und das allmählich ausgediente Reservoir im Boden ablösen. Der Neubau kostet knapp 1,7 Millionen Franken und wurde von der Dorfbürgerschaft im Frühling einstimmig angenommen.

Die zwei Standorte liegen sich praktisch gegenüber

Der Standort wechselt vom Boden ins Bild. So heissen die alte und die neue hügelige Heimat des Reservoirs. Die beiden Hänge liegen sich ziemlich genau gegenüber, es braucht quasi nur eine Bachüberquerung. Zum Standortwechsel äussert sich Bürge folgendermassen:

«Aufgrund der bevorstehenden Offenlegung des Dorfbachs hätten wir die Zuleitungen unter dem Bach verlegen müssen. Das wäre einerseits teuer und andererseits vom Gelände her nur schwer realisierbar gewesen.»

Ausserdem hätten sie am jetzigen Standort Quellzulauf, wobei sie die Quelle nicht mehr nutzen dürften, weil sie nicht ausgeschieden sei.

Das neue Reservoir Bild ist mit dem gleichen Volumen wie sein Vorgänger ausgestattet und wird 600 Kubikmeter Trinkwasser aufgeteilt in zwei Wasserkammern aufnehmen können. «Wasser muss immer umgesetzt werden können. Man kann kein zu grosses Reservoir bauen, da sich sonst altes Wasser ansammelt», erklärt Bürge, Geschäftsleiter der Dorfkorporation (DK) Mosnang. Das Wasservorhaben sei so berechnet, dass es sicher den Tagesbedarf der Menschen im Dorf abdecke.

Der Entscheid, ein neues Reservoir zu bauen, sei wegen der Bachoffenlegung und des sich verschlechternden Zustands der jetzigen Wassersammelstelle gefallen. Der Sommer 2018, in dem das Wasser in Mosnang knapp wurde, habe keinen Einfluss gehabt.

«Die Vorbereitungen für das neue Reservoir laufen schon seit gut zwei Jahren. Um künftig Wasserknappheit zu vermeiden, haben wir andere Massnahmen getroffen. So sind wir nun besser mit anderen Korporationen vernetzt.»

Konkret sei mit dem Einbau einer Pumpe der Wasseraustausch zwischen den Wasserversorgern im unteren Toggenburg und den Korporationen in Mosnang und Libingen sowie der Wasserversorgung Wiesen-Dreien-Mühlrüti ermöglicht worden. Somit könne Mosnang nun auch Wasser von Bütschwil hochpumpen. «Das Gärtleindenken hat nach dem Sommer 2018 abgenommen, was gut ist», meint Bürge.

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