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Modelnde Toggenburger Kräuterfrau

14 Männer und 19 Frauen liessen sich am Wochenende für den Bauernkalender 2019 auf dem Schwantlen-Hof oberhalb von Wattwil ablichten. Eine von ihnen ist die 37-jährige Deborah aus Dicken.
Beat Lanzendorfer
Die 37-jährige Deborah aus Dicken ist eines der Gesichter des Bauernkalender 2019. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die 37-jährige Deborah aus Dicken ist eines der Gesichter des Bauernkalender 2019. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Jüngsten sind 19, die Zweitälteste 30. Deborah aus Dicken ist mit ihren 37 Jahren die älteste Teilnehmerin, die in diesem Jahr zum Shooting des Bauernkalenders 2019 eingeladen wurde. Dass sie mit den jüngeren Kandidatinnen problemlos mithalten kann, hat sie schon beim Casting bewiesen.

Weil die Fotoaufnahmen auf dem Schwantlen-Hof oberhalb von Wattwil stattfanden, bestritt sie praktisch ein Heimspiel. Nach Dicken, das zur Gemeinde Mogelsberg gehört, sind es nur 15 Kilometer.

Von der gelernten Dentalassistentin zur Selbstversorgerin auf einem Biobauernhof. Die 37-jährige Deborah lebt mit Lebenspartner Stefan und den beiden gemeinsamen Kindern Cheyenne (viereinhalb) und Silas (dreieinhalb) auf einem Selbstversorgerhof.

Seit drei Jahren im Toggenburg

Die Familie hat vor drei Jahren aus dem Kanton Aargau kommend den Weg ins Toggenburg gefunden und fühlt sich in der Ostschweiz sehr wohl und gut integriert. Zum Betrieb gehören Hühner, Ziegen und Bienen. Im Garten werden Gemüse, Kräuter und Blumen angepflanzt. Obstbäume, Reben und Beeren runden das Angebot im kleinen Paradies ab.

Aufgewachsen ist die Bäuerin in der Innerschweiz. «Zwar nicht auf einem Bauernhof, aber in Obernau bei Kriens trotzdem sehr ländlich». Nebst ihrer Arbeit auf dem Hof absolviert sie zurzeit an der Paracelsus-Schule in Zürich eine zweijährige Ausbildung zur Phytotherapeutin (Kräuterfachfrau). «Kräuter sind seit jeher meine Leidenschaft.»

Gina und Luis, die zwei Welpen der Familie Rutz, geniessen zwischen den Fotoaufnahmen den willkommenen Schatten. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Dieses Kaninchen, noch ohne Namen, gehörte zu den Statisten. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Der Schwantlen-Hof oberhalb von Wattwil war Schauplatz des Shooting des Bauernkalender 2019. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Einer von 14 männlichen Kandidaten. Nick aus dem Zürcher Oberland. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Das Produktionsteam begutachtet die Aufnahmen. Sitzend Produktionsleiter Pieter Versluys, rechts daneben Fotograf Andreas Gemperle. (Bild: Beat Lanzendorfer)
5 Bilder

Bauernkalender-Shooting im Toggenburg

Was hat sie bewogen, sich für das Casting des Bauernkalenders anzumelden? «Ich bin sehr abenteuerlustig, wenn mich etwas interessiert, macht mir der Sprung ins kalte Wasser nichts aus.» Sie sieht darin auch eine Möglichkeit, auf den Naturschutz und die Nachhaltigkeit ihres Biobetriebs, der sich die Biodiversität zum Ziel gesetzt hat, aufmerksam zu machen. Deborah, die in ihrer Freizeit gerne reitet, wandert, malt und liest, hat die Fotoaufnahmen auf dem Hof von Karin und Res Rutz sehr genossen. Sie sei nicht nervös gewesen, was sie auf das Produktionsteam zurückführt, das sich sehr umgänglich zeigte.

«Der Tag war lässig, ich konnte ihn in vollen Zügen geniessen.» Hatte sie den vorher schon Erfahrung mit modeln? «Nicht wirklich. Ich hatte vor gut einer Woche ein Fotoshooting bei einer People-Model-Agentur. In erster Linie ging es darum, dass ich Aufnahme in deren Kartei fand.»

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