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Toggenburger Modelabel will das Traditionelle modern machen

Das Kleiderlabel Stockberg aus Ennetbühl macht trendige Edelweisshemden und Zipfelmützen alltagstauglich. Der Mix aus Tradition und Moderne kommt bei der Kundschaft gut an.
Carmina Wälti
Felix Büchi zeigt das Stockberg-Edelweisshemd vor einem Pop-up-Store. (Bild: PD)

Felix Büchi zeigt das Stockberg-Edelweisshemd vor einem Pop-up-Store. (Bild: PD)

40 Prozent Tradition, 60 Prozent Fashion, 100 Prozent Style: Stockberg soll für traditionelle und zugleich moderne Kleidung mit höchster Qualität stehen. Das Modelabel wurde im November 2015 von der Firma Pizzocolo GmbH gegründet. «Auch auf nachhaltige Produktion legen wir viel Wert», so Felix Büchi, Gründer von Stockberg.

Der junge Toggenburger hat schon für verschiedene Firmen im Ausland gearbeitet, unter anderem für Hugo Boss in New York. Zurück in seiner Heimat suchte er nach neuen Herausforderungen und er­kannte erstmals die Werte der Schweiz. Er nahm sich zum Ziel, seine Erfahrung zu nutzen und durch Stockberg die Freude an der Heimat auch für andere zugänglich zu machen.

Schweizer Hemd mit Schweizer Qualität

Ihr Edelweisshemd ist zurzeit das Einzige auf dem Markt, bei dem der Stoff vollständig in der Schweiz hergestellt und verarbeitet wird. Abheben soll es sich vor allem auch durch das moderne Design mit dem trendigen Slim- Fit-Schnitt. Insgesamt haben sie vier verschiedene Schnitte, je zwei für Männer und Frauen. Auch die Zipfelkappe der ersten Kollektion wird vollständig in der Schweiz produziert und besteht aus Merinowolle.

«Wir wollen die Produkte einem städtischen und jungen Publikum näherbringen», erklärt Büchi. Die Hemmungen zwischen traditionell und modern zu brechen sei das Ziel. «Das Edelweisshemd hat das Potenzial, alltagstauglich zu werden.» Im nächsten Jahr kommen noch Gürtel und wahrscheinlich nochmals eine Mütze hinzu, Shirts und Hoodies sollen ebenfalls noch folgen. «Wir sind offen für alles, auch Möbel werden nicht ausgeschlossen.»

Vorläufig nur mit Pop-up-Stores präsent

Ein fixer Standort ist aber frühestens im Jahr 2018 in Aussicht, vorläufig ist Stockberg nur mittels Pop-up-Stores präsent. Mit einem Pop-up-Store ist ein kurzfristiges und provisorisches Geschäft gemeint, das vorübergehend in leerstehenden Geschäftsräumen oder Geschäftsflächen betrieben wird. Sie waren bereits in Zürich und kürzlich auch in Nesslau. «Es ist eine gute Option, alles einmal auszuprobieren. Der Vorteil ist auch die Nähe zu den Kunden und dass man so direktes Feedback einholen kann», sagt Felix Büchi.

Heute Samstag, 10. Dezember, öffnet das Label Stockberg wieder einen solchen Store im Plaza in Zürich. Die Produkte kann man ausserdem über ihre Website bestellen. Das Wichtigste dabei sei, dass sich die Kunden mit der Marke identifizieren können und die Produkte Freude bereiten. «Die bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv, das Interesse der Leute ist gross», freut sich Büchi.

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