Interview

Mitglied des Dogo-Leitungsteams: «Wir möchten Partnerschaften ausbauen»

Es brauche Zeit, die Kollaborationen aus dem Rathaus für Kultur herauszutragen, meint Marcel Hörler vom Dogo-Leitungsteam.

Sascha Erni
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Marcel Hörler, Mitglied des Dogo-Leitungsteams. (Bild: PD)

Marcel Hörler, Mitglied des Dogo-Leitungsteams. (Bild: PD)

Soll es 2020 Änderungen am Dogo-Konzept geben?

Marcel Hörler: Wir werden die Dauer der Aufenthalte auf Oktober ausweiten. Ausserdem wird der Ausstellungsraum im Rathaus für eine Mehrfachnutzung dienen, nicht mehr nur als Galerie. Wir verschieben die Kunstschule aus dem Rathaus in die alte Turnhalle und legen die Ateliers der Künstler mit denjenigen der Kinder und Jugendlichen zusammen.

Wie sieht es mittelfristig aus?

Sinnvoll wäre es, unsere Partnerschaften auszubauen. Wir können einen Mehrwert bieten, zum Beispiel als Erfahrungs- und Lernfeld in der Praxis und als Ergänzung zum schulischen Rahmen. Gewisse solche Ansätze existieren bereits, etwa mit Workshops für die Kantonsschule Wattwil. Aber es braucht Zeit, die Kollaborationen aus dem Rathaus für Kultur herauszutragen.

Was ist der Unterschied zwischen Dogo und Rathaus für Kultur?

Es sind beides Vereine am gleichen Ort, aber mit unterschiedlichem Zweck. Oft sieht man zuerst das Rathaus als Gebäude, wo man sich trifft. Mit Dogo sieht man die Kunst, die fasziniert, stört oder schön ist. Je mehr Veranstaltungen wir durchführen, desto mehr manifestiert sich Dogo in Lichtensteig.