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Mit Mini-Ventilatoren und planschen in der Badi: Wie sich die Menschen im Toggenburg für die Hitzewelle wappnen

Diese Woche werden Baustellen wie Büros zu Glutöfen: Die Hitzewelle erreicht die Schweiz. Das «Toggenburger Tagblatt» hat in einer Umfrage von den Leuten im Tal wissen wollen, wie sie der Hitze trotzen.
Beat Lanzendorfer, Michael Hehli, Timon Kobelt
Ein Sprung ins kühle Nass wie hier im Freibad in Unterwasser ist ein beliebtes Mittel, um die Hitze erträglicher zu machen. (Bild: PD)

Ein Sprung ins kühle Nass wie hier im Freibad in Unterwasser ist ein beliebtes Mittel, um die Hitze erträglicher zu machen. (Bild: PD)

Auf den Smartphones der Schweizerinnen und Schweizer trudeln aktuell Hitze-Warnungen ein. So auch bei denjenigen, die Wattwil in ihren Meteo-Apps als Favorit hinterlegt haben. Für die Zentrumsgemeinde des Toggenburgs liegt aktuell eine Warnung der Hitzestufe 3 vor – die zweithöchste Stufe. In ihren Bereich fällt eine Temperaturspanne von 32 bis 37 Grad Celsius und die Gefahr für die Menschen wird als «erheblich» bezeichnet. In Teilen der Nordwestschweiz und im Wallis wurde heute gar die Warnstufe 4, also die Höchststufe, ausgerufen.

Das «Toggenburger Tagblatt» hat bei den Menschen im Tal nachgefragt, was sie unternehmen, um der Hitze nicht dauerhaft ausgesetzt zu sein. (tik)

(Bild: Timon Kobelt)

(Bild: Timon Kobelt)

Gian Lehmann, Wattwil

Ich lüfte nur am Morgen und der Rollladen bleibt den ganzen Tag unten. Leider haben an der Kanti Wattwil einige Schüler das Gefühl, dass Lüften während der Pausen etwas nutzt. Ich fliehe dann lieber in den kühlen Gang, statt im Schulzimmer zu bleiben. Mit dem Velo bin ich schnell in der Badi Wattwil, wo ich diese Woche bestimmt mehrmals hingehen werde. (tik)

(Bild: Beat Lanzendorfer)

(Bild: Beat Lanzendorfer)

Berti Ramsauer, Ganterschwil

Als Bäuerin habe ich keine Mühe mit der Hitze. Für uns geht die Arbeit wie gewohnt weiter, denn das Futter für das Vieh muss trotzdem eingeholt werden. Ich habe auch den Eindruck, dass auf dem Feld immer ein Lüftchen geht, das die Arbeit erleichtert. Mir gefällt der Sommer, da darf es durchaus einmal so richtig warm werden. (bl)

(Bild: Michael Hehli)

(Bild: Michael Hehli)

Elisabeth Ebli, Krummenau

Am Morgen, wenn es kühl ist, lüfte ich und schliesse danach die Läden. Für mein Wohlbefinden trinke ich viel und suche den Schatten. Diesen zu finden, ist für mich nicht schwierig, da ich an der Thur wohne. Sonst kann man nur noch die Füsse kalt baden und hoffen, dass es wieder vorbeigeht. (mih)

(Bild: Michael Hehli)

(Bild: Michael Hehli)

Ueli Forrer, Wattwil

Beim Gleisbau müssen wir sehr viel trinken und uns vor der Sonne schützen. Viel Sonnencreme und eine Sonnenbrille sind wichtig. Da auch die Hydraulik der Maschinen ab 30 Grad unter der Hitze leidet und störungsanfälliger wird, müssen wir uns anpassen. Bei Kälte und Hitze wird es dadurch schwieriger, unsere normale Leistung zu erbringen. (mih)

(Bild: Timon Kobelt)

(Bild: Timon Kobelt)

Franz Sutter, Ebnat-Kappel

Als Hauswart habe ich den Vorteil, dass ich drinnen und draussen arbeite. In dieser Woche achte ich darauf, dass ich morgens im Freien arbeite. Am Nachmittag wechsle ich ins kühle Gebäude der Sportanlage Rietstein. Egal ob drinnen oder draussen: Viel trinken ist natürlich wichtig. Und an der Sonne werde ich einen Hut tragen. (tik)

(Bild: Timon Kobelt)

(Bild: Timon Kobelt)

Nino Liner, Rapperswil

Kalt duschen ist mein Rezept gegen die Hitze. Zudem ziehe ich leichte Kleider an. Weil es in den Schulzimmern der Kanti Wattwil extrem heiss wird, habe ich einen Mini-Ventilator dabei. Genügend Wasser trinken, gilt sowohl in der Schule als auch beim Fussballtraining. Bei Letzterem leere ich mir auch gerne mal eine Flasche Wasser über den Kopf. (tik)

(Bild: Michael Hehli)

(Bild: Michael Hehli)

Martin Wickli, Nesslau

Ich trinke viel und beginne früher mit der Arbeit. Als Sanitär habe ich im Sommer zwar mehr zu tun, ich kann mir meine Arbeit aber selbst einteilen. Nach Möglichkeit werde ich also dann, wenn es besonders heiss ist, in einem Keller arbeiten. Dann bleibt noch zu hoffen, es werde nicht so schlimm wie angekündigt. (mih)

(Bild: Beat Lanzendorfer)

(Bild: Beat Lanzendorfer)

Monika Kuhn, Kirchberg

Als Kindergärtnerin gehe ich mit meinen Kindern oft zum Brunnen, der auf dem Schulhausplatz steht. Gemeinsam stehen wir rein und kühlen uns die Füsse ab. Es gibt auch einige Eltern, die uns spontan eingeladen haben, bei ihnen zu Hause in den Pool zu springen. Eine weitere Möglichkeit, der Hitze zu entkommen, wäre ein Wald-Spaziergang. (bl)

(Bild: Beat Lanzendorfer)

(Bild: Beat Lanzendorfer)

Armin Bolt, Bazenheid

Die Hitze macht meiner Frau Rosmarie und mir nichts aus. Wir öffnen die Fenster und Türen nur am Morgen, dann bleibt das Haus angenehm kühl. Gartenarbeiten werden am Morgen und am Abend erledigt. Leichte Kleider, die vor einem Sonnenbrand schützen, können auch nicht schaden. (bl)

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