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Mit dem Herzen verstehen

Unter dem Titel «Pop meets Classic» sangen sich drei Chöre und eine Gesangsgruppe in die Herzen des Publikums, das sich mit stehenden Ovationen bedankte.
Peter Jenni
Das gemeinsame Wirken der Chöre beim Konzert zeigt, dass Musik vereint. (Bild: Peter Jenni)

Das gemeinsame Wirken der Chöre beim Konzert zeigt, dass Musik vereint. (Bild: Peter Jenni)

«Pop meets Classic heisst auf Deutsch Pop trifft Klassik oder heute Abend speziell Jung trifft Alt.» Mit diesen Worten eröffnete Schulratspräsident Norbert Stieger in der katholischen Kirche ein herrliches Feierabendkonzert. Dabei traf der Konzertchor Toggenburg auf die beiden Schülerchöre Pizzicato und Crescendo sowie auf die Gesangsgruppe der Musikschule Toggenburg.

Norbert Stieger: «Damit ist das Konzert nicht nur ein Aufeinandertreffen verschiedener Stilrichtungen aus verschiedenen Epochen und Kulturen.» Das gemeinsame Wirken der Chöre, jeder mit seiner eigenen Geschichte und seinem speziellen Umfeld, zeige eindrücklich, was man eigentlich längst wisse: «Musik vereint.» Das Konzert sei für ihn als Schulratspräsident «ein weiterer Höhepunkt der Geschichte unserer Schülerchöre», betonte er.

Teresa Kressig-Chen (links) und Yara Borges. (Bild: Peter Jenni)

Teresa Kressig-Chen (links) und Yara Borges. (Bild: Peter Jenni)

Damit das Konzert zum speziellen Erlebnis wurde, wie es sich Norbert Stieger wünschte, dafür sorgten unter der Leitung von Teresa Kressig-Chan, die beiden Schülerchöre und die Gesangsgruppe, die sich einzeln als auch gemeinsam in Szene setzten. Auf dem Keyboard begleitet von der Leiterin persönlich. Dabei kamen mehrere junge Solistinnen und Solisten ins Spiel, die der Begeisterung im Publikum zusätzlich Auftrieb verliehen. Eines kam dabei klar zur Geltung: Es ist unwichtig, ob man den Text versteht oder nicht. Schon John Lee Hooker schrieb in einem Zitat: «Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann …» und Richard Wagner brachte es auf den Punkt: «Die Tonsprache ist Anfang und Ende der Wortsprache.».

Nicht weniger Erfolg als die Teens konnte der Toggenburger Chor verbuchen. Diesmal nicht unter der Leitung seines Dirigenten Marcus Tremmel, sondern unter Teresa Kressig-Chan. Ab diesem Zeitpunkt kam Pianistin Yara Borges ins Spiel, die bis zum Konzertende den Platz am Keyboard einnahm. Mit drei Liedern zu Jesus, Verdis Gefangenenchor und Mozarts Ave Verum, vermochten auch diese Sängerinnen und Sänger das Publikum vollauf zu begeistern. Als sich zum Schluss alle gemeinsam zum Gesang vereinten und dazu noch «Det äne am Bergli» erklang und die Solistinnen eine Zugabe gewährten, kannte die Begeisterung keine Grenzen. Das Publikum reagierte mit lange anhaltenden stehenden Ovationen.

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