Mirco Jungblut im Trainingslager des FC Bazenheid: «Der Ball muss eigentlich nur zur Mitte kommen»

Die Toggenburger weilen seit Samstag im Trainingslager auf der Halbinsel Troia bei Lissabon.

Beat Lanzendorfer
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Die Spieler suchen im Meer gemeinsam nach den verlorenen Punkten, die ihnen in der Vorrunde abhandengekommen sind.

Die Spieler suchen im Meer gemeinsam nach den verlorenen Punkten, die ihnen in der Vorrunde abhandengekommen sind.

Bild: PD

Nach dem problemlosen Hinflug und den ersten Trainingseinheiten hat sich die Mannschaft gut akklimatisiert. Der Montag begann mit einem professionellen Footing unter der Leitung von Physiotherapeut Marc Leeser. Nach einer lockeren Joggingrunde am Strand galt es die Muskeln für die kommenden Aufgaben zu aktivieren.

Nach dem Morgenessen hiess das Motto danach auf der Trainingsanlage «Wir haben den Ball». Mit verschiedenen Übungen brachte Neu-Trainer Raffael Spescha der Mannschaft seine Spielphilosophie näher. Gemäss Auskunft von Informant Roman Bollhalder sei die Stimmung im Team sensationell, die Leidenschaft wurde neu entfacht.

Seit 19 Jahren sind Geiger und Windler dabei

Abseits des Platzes kümmern sich die Masseurinnen Irene Geiger und Brigitte Windler um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Spieler. Für beide ist es das 19. Trainingslager mit dem FC Bazenheid. Man kann davon ausgehen, dass sie auch im kommenden Jahr, wenn sie ihr Jubiläum feiern, wieder an Bord sind.

Im Nachmittagstraining fand die Intensität ihren Höhepunkt, als Roman Bollhalder seine beiden Konkurrenten in der Innenverteidigung, Captain Baumann und Neuzugang Ott, kurzfristig ausschaltete.

Dem Vernehmen hat die «Auszeit» nur kurz gedauert, beide sind wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte und bereit, den Kampf um die Stammplätze aufzunehmen. Zwischendurch blieb Zeit, sich im nahen Meer abzukühlen und dort nach den in der Vorrunde abhandengekommenen Punkten zu suchen.

Anschauungsunterricht während der Champions-League-Spiele

Der Dienstag stand im Zeichen von taktischen Einheiten und Standardübungen. Dabei kam Mirco Jungblut nach dem 45-Eckballtraining die erstaunliche Einsicht: «Der Ball muss eigentlich nur zur Mitte kommen.» Etwas anderes hatten seine Teamkollegen auch nie erwartet.

Am Abend genossen Spieler und Staff Anschauungsunterricht während der Champions-League-Spiele.