Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Lichtensteiger Mini-Rebberg vorgestellt

Am Samstag weihte der Verein Natur Flooz das «Flötzli» ein. Auch die Weinbaugenossenschaft Lichtensteig stellte sich vor.
Sascha Erni
Benno Stockhammer und Andrea Heinz erklärten das Konzept von NaturFlooz. (Bild: Sascha Erni)

Benno Stockhammer und Andrea Heinz erklärten das Konzept von NaturFlooz. (Bild: Sascha Erni)

«Gestern habe ich zwei Stunden in den Reben verbracht», erzählte Josef Edelmann. Der Oberhelfenschwiler ist Mitglied der Weinbaugenossenschaft Lichtensteig, die am Fusse des Städtli einen kleinen Rebberg hegt und pflegt. Am Samstag stellte die Genossenschaft bei prächtigem Frühsommerwetter ihre Arbeit direkt im Hang vor – nur ihre Arbeit, denn Lichtensteiger Wein konnten die zahlreichen Interessenten noch keinen geniessen. Seit 2016 betätigen sich 40 Mitglieder im «Mini-Rebberg», der Wein braucht also noch ein Weilchen im Fass. Der Oenologe Andreas Fischer erklärte das Konzept der Weinbaugenossenschaft. Aufgrund der Lage sei der Einsatz von Drahtanlagen und Maschinen fast unmöglich. Handarbeit ist gefragt. Die Genossenschaft habe sich für einen biologisch nachhaltigen Anbau entschieden; so pflanzt sie beispielsweise widerstandsfähige Rebsorten an, die kaum mit Pilzbefall zu kämpfen haben. Die Genossenschafter verwenden gut fünf unterschiedliche Reb-Schnitte, um optimale Qualität zu erzielen, und verzichten auf Dünger und Pestizide. «Im Vergleich zu anderen Rebbergen sieht das natürlich nicht so schön aus. Ausser, man mag Blumen», scherzte Fischer.

Begegnungsplatz zwischen Thur und Altstadt

Der Mini-Rebberg befindet sich am Rande der Floozwiese. Die Gemeinde hat ein Drittel dieser Fläche dem Verein Natur Flooz zur Verfügung gestellt, um einen Park zu gestalten. Nun weihte der Verein das «Flötzli» ein. Neben Grill und Volleyball möchten die jungen Lichtensteigerinnen und Lichtensteiger auch einen Naturlehrpfad anbieten, ein Bodenschachspiel etablieren und vieles mehr. «Der Park soll möglichst verschiedene Leute ansprechen, zu einem Begegnungsplatz werden», fasste Vorstandsmitglied Raffael Steiner die Grundidee zusammen – eine Idee, die letzten Samstag die Besucherschaft durchaus überzeugen konnte.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.