Metzgerei Preisig schliesst Laden Ende Juni

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In der Metzgerei Preisig werden keine Würste mehr hergestellt.

In der Metzgerei Preisig werden keine Würste mehr hergestellt.


Symboldbild: Mareycke Frehner

Vor 37 Jahren hat Max Preisig das Metzgereigeschäft in Lichtensteig übernommen. Karin und Roland Preisig führen die Metzgerei in Bächli seit rund 30 Jahren. Mit viel Freude, Engagement und hochwertigen Fleischprodukten hat sich die Familie Preisig einen treuen Kundenstamm weit über die Region hinaus aufgebaut. Nach intensiven Überlegungen bezüglich der weiteren Zukunft, haben sich die Brüder Max und Roland Preisig nun entschlossen, den Verkaufsladen in Lichtensteig per Ende Juni 2017 zu schliessen. Trotz der Bemühungen einen geeigneten Nachfolger zu finden, zeichnete sich leider keine Lösung ab. Das schreiben sie in einer Medienmitteilung.

Der Entscheid bezüglich der Schliessung ist dem Brüderpaar Preisig nicht leichtgefallen. Zumal sie immer auch auf treue und gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen konnten. Max Preisig erwähnt an dieser Stelle speziell Sladjana Floranovic, welche seit über 20 Jahren an seiner Seite die Kundschaft im Ladenlokal in Lichtensteig bedient. Max, Roland und Karin Preisig ist es ein grosses Anliegen, für das Personal geeignete Anschlusslösungen zu finden, und sie versichern, sich persönlich dafür einzusetzen.

Schlachtbetrieb in Bächli läuft weiter

Der Schlachtbetrieb in Bächli mit den Hausschlachtungen wird unter der Leitung von Roland Preisig unverändert weitergeführt. Kunden, welche eigene Tiere verwerten möchten, können diese weiterhin im Schlachthaus in Bächli fachgerecht schlachten, lagern, verarbeiten und auf Wunsch auch verpacken lassen. Ebenso können Jäger ihre erlegten Tiere auch künftig fachgerecht verarbeiten lassen. Zudem wird das Angebot der Partyservices aufrechterhalten.

Max, Roland und Karin Preisig bedanken sich an dieser Stelle ganz herzlich bei ihren Kunden, die ihnen oft über viele Jahre die Treue gehalten haben und nicht selten zu guten Freunden geworden sind. Diese Kontakte werden sie schmerzlich vermissen. Sie hoffen aber auch auf das Verständnis für ihren Entscheid, heisst es in der Medienmitteilung weiter. (pd)