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«Meistens wird es nicht billiger»

An zwei Stellen bei der Thurverbauung in Wattwil müssen Sofortmassnahmen ergriffen werden. Die Bauarbeiten sollten im kommenden Winter oder im Sommer 2019 stattfinden.
Martin Knoepfel
Die Thurverbauungen in Wattwil sind über ein Jahrhundert alt. (Bild: Martin Knoepfel)

Die Thurverbauungen in Wattwil sind über ein Jahrhundert alt. (Bild: Martin Knoepfel)

Die vor über 100 Jahren erstellten Flussverbauungen in Wattwil seien teilweise stark beschädigt und benötigten dringend eine Erneuerung. Wattwil sei ungenügend vor einem starken Hochwasser geschützt. Das schreibt der Kanton in seiner Mitteilung vom Freitag, 12. Oktober. Da stellt sich die Frage, ob die Verzögerung dazu führt, dass Sofortmassnahmen zum Schutz vor Hochwassern ergriffen werden müssen.

«Sofortmassnahmen sind tatsächlich nötig. Es gibt zwei grössere Schäden an der Thurverbauung. Das Projekt für die Sofortmassnahmen liegt zur Genehmigung bei der Gemeinde Wattwil» sagt Philipp Gyr, Projektleiter für die Thursanierung Wattwil. Seiner Ansicht nach hätte man die Sofortmassnahmen aber unabhängig von der erwähnten Verzögerung ohnehin ergreifen müssen.

Schwachpunkte beim Busdepot und beim Schomattensteg

Der eine Schwachpunkt liegt gemäss Philipp Gyr auf der Höhe des Busdepots des BLWE, der andere oberhalb des heutigen Fussgängerstegs über die Thur in der Schomatten. Die beiden schadhaften Stellen würden sich in der linksufrigen Verbauung befinden. Die Reparaturen würden im kommenden Winter oder im nächsten Sommer erfolgen, sagt Philipp Gyr.

«Meistens wird es nicht billiger, eher teurer». Das antwortet der Projektleiter auf die Frage, ob sich die Verzögerung in höheren Kosten niederschlagen wird. Bisher wurden Kosten von rund 55 Millionen Franken für die Thursanierung kommuniziert. Das liege an der unteren Grenze. Es handle sich bei diesem Betrag nur um die flussbaulichen Kosten. Die Kosten für die Wege und für die Verlegung der Kanalisationsleitungen seien darin nicht enthalten, sagt Philipp Gyr. Offen sei auch, wer wie viel an die neue Schomattenbrücke bezahle. Die Gestaltung des Ufers bei der Postbrücke mit Sitzstufen werde ebenfalls teurer ausfallen als bei einer einfachen Böschung.

Die Unterlagen für die Vernehmlassung beim Bund, der Gemeinde und den Umweltverbänden sollen 2019 erstellt werden. 2021 soll die öffentliche Auflage erfolgen. Wann die Bauarbeiten beginnen können, hängt auch davon ab, ob Einsprachen gegen das Projekt eingereicht und ob diese durch mehrere Instanzen weitergezogen werden.

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