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Mehr Ertrag, weniger Aufwand: Clientis Bank Toggenburg mit gutem Halbjahresresultat

Mit rund 1,7 Millionen Franken fällt der Halbjahresgewinn der Toggenburger Regionalbank mit Hauptsitz in Kirchberg rund 28 Prozent höher aus als im Vorjahr.
Ruben Schönenberger
Die Clientis Bank Toggenburg hat ihren Hauptsitz in Kirchberg. (Bild: PD)

Die Clientis Bank Toggenburg hat ihren Hauptsitz in Kirchberg. (Bild: PD)

Die Clientis Bank Toggenburg (CBT) blicke auf ein hervorragendes erstes Halbjahr zurück, schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung vom Montag. Dazu beigetragen haben sowohl die Aufwand-, wie auch die Ertragsseite.

So ist der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft gegenüber dem Vorjahr um 239'000 Franken oder 5,5 Prozent gestiegen. Neu beträgt er rund 4,6 Millionen Franken und macht damit den grössten Teil des Betriebserfolgs von rund 5,4 Millionen Franken aus. Dazu beigetragen habe vor allem die vorteilhafte Refinanzierung der Kreditgeschäfte, schreibt die Bank. Aber auch das Wertschriften- und Anlagegeschäft hätte erfreulich ausgebaut werden können.

Einsparungen bei den IT-Kosten

Der Geschäftsaufwand reduzierte sich im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2017 um rund 170'000 Franken. Neu liegt er bei rund 3,2 Millionen Franken. Hohe Einsparungen seien dank eines Providerwechsels im IT-Bereich angefallen. Die Aufwandsminderung fand vollumfänglich im Bereich des Sachaufwands statt. Beim Personalaufwand verzeichnet die Bank ein leichtes Plus von rund 33'000 Franken.

Der Geschäftserfolg beträgt im ersten Halbjahr rund 2 Millionen Franken. Nach Einbezug der ausserordentlichen Positionen und der Steuern verbleibt ein Halbjahresgewinn von rund 1,7 Millionen Franken. Beide Werte liegen rund 27 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Die Veränderungen in der Bilanz sind weniger gross. Die Kundenausleihungen wachsen um 0,4 Prozent und betragen neu rund 718,1 Millionen Franken. Bei den Kundengeldern beträgt das Wachstum 2 Prozent. Neu belaufen sich diese auf 578,6 Millionen Franken. Das Eigenkapital der Regionalbank beträgt 73,8 Millionen Franken.

Immobilie per App schätzen lassen

In derselben Mitteilung teilt die Bank zudem mit, dass sie mit der App «Immosnap» ein neues Angebot im Bereich der Immobilienfinanzierung geschaffen habe. Mit einem einzelnen Schnappschuss des Objekts und einigen wenigen Angaben lässt sich eine erste Schätzung über den Wert der Immobilie erhalten. Gertrud Schmucki, Vorsitzende der Geschäftsleitung, betont, dass es sich dabei um eine Grobschätzung handle. Mit dem Angebot rüste sich die Bank für die digitale Zukunft. «Mit der neuen App wollen wir im Kerngeschäft Immobilienfinanzierung unsere Stärke zeigen», sagt Schmucki, die noch diesen Sommer die Bankleitung aus persönlichen Gründen abgeben wird.

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