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Marc Sways Tournee begann in Ebersol

Noch bevor Marc Sway sein neues Album veröffentlicht, geht er schon auf Schweiz-Tournee. Am Samstag machten er und seine Band Halt in Kirchberg. In der Ostschweiz wird er erst wieder im August zu erleben sein.
Michael Hug
Marc Sway machte Stimmung in der Kirchberger Eintracht. (Bild: Michael Hug)

Marc Sway machte Stimmung in der Kirchberger Eintracht. (Bild: Michael Hug)

Er war schon vor zehn Jahren da, damals war er schon berühmt, aber die Eintracht nicht voll. 2013 kam er zurück, noch etwas berühmter, da war zumindest die Bühne voll, nicht ein Musiker mehr hätte da noch Platz gehabt, aber die Eintracht hätte noch ein paar Fans mehr vertragen. Nun aber, vollends berühmt, war Marc Sway wieder in Kirchberg und diesmal hat s geklappt: Ausverkauft!

Das wundert wenig. Lange genug haben die Fans und alle, die es noch werden, nichts mehr Neues gehört vom nationalen Popstar, der im Juni exakt 40 Jahre alt wird. Keine neue CD seit fünf Jahren, nur viel Gerede am Fernsehen als Juror und Coach in einer nationalen Nachwuchstalentesuche. Ausserdem ist und bleibt das Konzert vom letzten Samstagabend das einzige in der Ostschweiz. Es wundert also wiederum nicht, dass die Fans von sehr weit her angereist kamen.

Ein neues Album auf Lager

Nun hat er also wieder etwas Neues auf Lager, ein neues Album, und in der Tat hat er es auf Lager: Es wird von der Plattenfirma nämlich erst in zwei Wochen herausgebracht. Doch die Tournee durch die Schweiz hat schon vor ein paar Tagen begonnen. Gefragt, warum er denn schon vor dem CD-Release auf Tour gehe, antwortet Sway:

«Damit ich meine Texte mal vor den Fans auswendig kann.»

Bisher sei es immer so gewesen, dass das Publikum in der ersten Reihe die Lieder schon nachgesungen habe, wenn er sie auf der Bühne zum ersten Mal sang.

Ein Scherz, klar, ausserdem hat die Band, sagt Bassist Simon Winiger, vor dieser Tour eine Woche lang im Balik-Studio in Ebersol geprobt. Ebersol im Neckertal – wo auch schon Gölä Songs aufnahm oder Pippo Pollina. Sieh, das Gute liegt so nah. Weitere Auftritte in der Ostschweiz gibt es so schnell nicht. Wenn man Sway und seine Band dieses Jahr noch einmal oder überhaupt mal sehen möchte, muss man am 10. August an die Jazztage in Lichtensteig, dort spielt er dann auf der Hauptbühne.

Simon Winiger spielt Posaune

Die Proben schienen etwas gebracht zu haben. Simon Winiger, wie Bruder Manuel in der Gemeinde Kirchberg gebürtiges Bandmitglied, hat dabei sogar Posaune spielen gelernt. Das Set sitzt, ein Song nach dem anderen wird runtergeschmettert, geredet wird nur an ganz bestimmten Stellen, damit das Publikum sich erholen kann und die Musiker ebenso.

Marc Sway ist ein blendender Unterhalter, er reisst mit seiner Energie und seinem Lachen mit und er singt vom Leben, dem fröhlichen Leben. Das manchmal auch traurig ist, «saudade» heisst das auf Portugiesisch, Sways zweiter Muttersprache. Nebenbei singt dieser Mann aber auch in Englisch und Schweizerdeutsch und sein Perkussionist Roberto Hacaturyan unterstützt ihn dabei.

Sway ist darin Meister: Stile mixen, tropische Hitze und eisiges Alpenklima vereinen, Pop und Samba kompilieren, mit sicherem Gespür für Stimmungen und dem Wissen, was dem Fanvolk gefällt. Ob die neue CD «Way back home» gefällt, wird sich weisen. Einen Nummer-Eins-Hit in der Schweiz hatte der Männdedorfer Sänger in seiner 24-jährigen Karriere nämlich noch nicht.

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