Luzian Liebich, Präsident des Vereines Factory in Concert: «Wir waren auf den Sturm vorbereitet»

Der Präsident des Vereines Factory in Concert wirft einen Blick zurück auf den Anlass.

Michael Hehli
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Hunderte besuchten Ritschis Auftritt in Ebnat-Kappel. (Bild: Sascha Erni)

Hunderte besuchten Ritschis Auftritt in Ebnat-Kappel. (Bild: Sascha Erni)

Das Musikfestival «Factory in Concert» fand letzten Freitag und Samstag in Ebnat-Kappel statt. Wegen eines Unwetters am Samstagabend musste jedoch ein Teil der Veranstaltung vom Freien in die Fabrikhalle von Alder+Eisenhut verlegt werden. Luzian Liebich, Präsident des Vereins Factory in Concert, hält in einem schriftlich geführten Interview mit dem «Toggenburger Tagblatt» Rückblick auf den Anlass.

Wie viele Besucher konnte «Factory in Concert» verbuchen?

Luzian Liebich: Insgesamt rund 750 Besucher. Wegen dem vorangekündeten Sturm war die Anzahl Besucher am Samstag unter den Erwartungen.

Lohnte sich der Umstieg von Rock- auf Schweizer Musik oder wird es wieder einen Wechsel geben?

Das breiter gehaltene Musikprogramm im Vergleich zum Vorjahr hat sich bewährt, etwelche Anpassungen hinsichtlich der musikalischen Ausrichtung sind bis dato nicht vorgesehen.

Wie kam die Idee auf, Anna Rossinellis Konzert wegen des Schlechtwetters in die Fabrikhalle zu verlegen?

Wir waren zeitlich auf den Sturm vorbereitet und wussten, dass bei dieser schlechten Wetterlage die Outdoor-Bühne nicht für den Wechsel von Band zu Band umgebaut werden konnte. Auch wollten wir den Zeitplan einhalten, um den letzten Act vom Abend, «Crimer», wieder pünktlich auf der Bühne zu haben, was so bestens funktioniert hat. Anna zeigte sich bereit, ihre Show während dem Unwetter in einer der Hallen zum Besten zu geben.

Wie reagierten Anna Rossinelli und das Publikum darauf?

Die Besucher waren sehr überrascht, wie reibungslos die Evakuierung der Besucher in die Gebäude erfolge. Alles ist geregelt ohne etwelchen Stress oder Panik abgelaufen. Die Stimmung mit Anna Rossinelli «unplugged» in der Halle war super und die Besucher begeistert, da ihr Auftritt sehr spontan und überaus persönlich erfolgte. Der Funken sprang in den ersten Minuten ins Publikum rüber.