Lütisburg/Neckertal
Die Wasserversorgung Schauenberg verfügt über eine hervorragende Wasserqualität – der Grundwasserspiegel dürfte dafür etwas höher sein

Der Wasserversorger, der in den vier Gemeinden Lütisburg, Neckertal, Oberuzwil und Jonschwil tätig ist, führte am Freitag eine ausserordentliche Delegiertenversammlung durch – die Wahlen sowie die Qualität des Wassers waren die Hauptthemen.

Beat Lanzendorfer
Drucken
Teilen
Der Verwaltungsrat der Wasserversorgung Schauenberg, von links: Walter Brander, Imelda Stadler, Präsidentin, Alois Schilliger, Vreni Wild, Vizepräsidentin, und Bruno Näf.

Der Verwaltungsrat der Wasserversorgung Schauenberg, von links: Walter Brander, Imelda Stadler, Präsidentin, Alois Schilliger, Vreni Wild, Vizepräsidentin, und Bruno Näf.

Bild: Beat Lanzendorfer

«Die Wasserversorgung Schauenberg verfügt über eine ausgezeichnete Wasserqualität», sagte Stefan Hobi, technischer Berater, während der ausserordentlichen Delegiertenversammlung am Freitag im «Rössli» Tufertschwil.

Dies dürften die Delegierten schon vorher gewusst haben. Seit im letzten Sommer aber besonders im Mittelland von verunreinigtem Wasser, verursacht durch das Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil, die Rede ist, interessiert es noch mehr, welche Qualität das Wasser hat, das aus dem eigenen Hahnen fliesst.

Regen könnte nicht schaden

Während Hobi punkto Qualität Entwarnung gab, äusserte er ganz leichte Bedenken bei der Quantität. Seit dem trockenen Sommer 2018 habe sich der Wasserspiegel im Gebiet Buebental zwar wieder erholt, etwas Nass von oben könne trotzdem nicht schaden. Die Niederschlagsmenge liege in diesem Jahr ebenfalls hinter dem Durchschnitt.

Die Wasserversorgung Schauenberg beliefert in den Gemeinden Lütisburg, Neckertal, Oberuzwil und Jonschwil verschiedene Gebiete mit Trinkwasser. Die ordentliche Delegiertenversammlung wäre im vergangenen Frühjahr terminiert gewesen – sie konnte aus den bekannten Gründen lediglich auf schriftlichem Weg durchgeführt werden.

Die Zusammensetzung bleibt die gleiche

Weil 2020 aber ein Wahljahr und laut Statuten die Bestellung der Delegierten nur physisch möglich ist, brauchte es die ausserordentliche Delegiertenversammlung.

Und weil sich alle Mandatsträger für die Amtsdauer 2021 bis 2024 erneut zur Verfügung stellten, waren die Wahlen eine kurze Angelegenheit.

Präsidentin bleibt Imelda Stadler, die dem Verwaltungsrat seit 2010 vorsteht. Ihr zur Seite stehen Vreni Wild (seit 2009), Vizepräsidentin, sowie Alois Schilliger (seit 2009), Bruno Näf (seit 2017) und Walter Brander (2019). Der Kontrollstelle gehören Simon Künzle, Mathias Seelhofer und Peter Graf an.