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Kommentar

Lütisburg hat eine neue Schulratspräsidentin: Nun sind beide Räte gefordert

Lütisburg hat mit Marianne Burger Studer eine völlig frische Person an die Spitze der Schule gewählt. Das nimmt sowohl den Gemeinde- als auch den Schulrat in die Pflicht, wieder besser zusammenzuarbeiten.
Timon Kobelt
Timon Kobelt. (Bild: Hanspeter Schiess)

Timon Kobelt. (Bild: Hanspeter Schiess)

Die Bevölkerung von Lütisburg hat entschieden. Sie will mit Marianne Burger Studer an der Spitze der Schule einen Neuanfang. Die 56-Jährige soll Schwung in die jüngst verzwickte Zusammenarbeit zwischen Schul- und Gemeinderat bringen.

Das Resultat, mit dem Marianne Burger Studer gewählt wurde, ist überraschend und beeindruckend zugleich. Überraschend deshalb, weil man nicht davon ausgehen konnte, dass sie als wilde Kandidatin gleich im ersten Wahlgang gewählt wird. Beeindruckend deshalb, weil sie mit 288 Stimmen das absolute Mehr um 42 Stimmen übertraf. Ihr Kontrahent Werner Scherrer blieb mit 197 Stimmen deutlich hinter ihr zurück.

Offensichtlich hat die Tatsache, dass Marianne Burger Studer nicht als offizielle Kandidatin angetreten ist, ihr nicht geschadet. Auch die vermeintlichen Nachteile, dass ihr Name nicht auf dem Wahlzettel stand und ihre Kandidatur später bekannt wurde als die von Werner Scherrer, entpuppten sich als zu wenig gewichtig. Es scheint, als überzeugte das Potenzial der 56-Jährigen mit ihrem breiten schulischen Hintergrund. Die Lütisburgerinnen und Lütisburger haben mit der Wahl auch ihren Willen zum Ausdruck gebracht, dass der Schule eine völlig frische und aussenstehende Person vorstehen soll.

Die Basis für einen Neuanfang ist gelegt. Nun sind nebst der neuen Schulratspräsidentin vor allem der Gemeinde- und Schulrat gefordert. Sie müssen beweisen, dass sie bedingungslos zusammenarbeiten wollen und können. Wenn in Lütisburg in absehbarer Zeit ein neues Turnhallen-Projekt an die Urne kommen soll, ist es unabdingbar, dass beide Räte dahinterstehen. Dasselbe gilt für die Bildung einer Einheitsgemeinde.

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