Lissabon war eine Reise wert: FC Bazenheid ist nach dem Trainingslager bereit, den Kampf gegen den Abstieg aufzunehmen

Der FC Bazenheid ist am Samstag aus dem Trainingslager in die Schweiz zurückgekehrt.

Beat Lanzendorfer
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Raffael Spescha (rechts, ganz in Schwarz) hat zu Beginn des Trainingslagers die erste Mannschaft des FC Bazenheid als Trainer übernommen. Nun sind er und die Spieler gefordert, den Verein in der 2. Liga Interregional zu halten.

Raffael Spescha (rechts, ganz in Schwarz) hat zu Beginn des Trainingslagers die erste Mannschaft des FC Bazenheid als Trainer übernommen. Nun sind er und die Spieler gefordert, den Verein in der 2. Liga Interregional zu halten.

Bild: PD

Seit drei Tagen weilt die Bazenheider Delegation wieder in der Heimat. Davor wurde auch der zweite Teil des Trainingslagers intensiv genutzt, um beim Rückrundenstart bereit zu sein.

Knappe Niederlage gegen eine Profimannschaft

Nach der knappen Testspielniederlage gegen die Drittliga-Profimannschaft aus Lissabon durfte die Bazenheider Mannschaft den Mittwochnachmittag ohne körperliche Aktivität geniessen.

Vor dem Abendessen bat Cheftrainer Raffael Spescha dann aber zur Spielanalyse in den Theoriesaal. Anhand einiger Szenen wurde das morgendliche Spiel noch einmal aufgearbeitet. Danach konnten die Akteure beim Champions-League-Spiel Real Madrid – Manchester City weitere Ideen für die neue Spielphilosophie sammeln.

Am Donnerstagmorgen hiess es Abschied nehmen von den Supportern, die geschlossen die Heimreise antraten. Die Spieler Roman Bollhalder und Damian Scherrer mussten aus schulischen Gründen ebenfalls bereits zurück in die Heimat. Am späteren Nachmittag gönnte sich das Team eine Shopping-Tour, bevor mit dem Besuch des Europa-League-Spiels Benfica Lissabon – Shaktar Donezk einer der Höhepunkte der Trainingswoche folgte.

Am Freitag standen schon die letzten Trainings auf dem Tagesplan. Wie fast in jedem Trainingslager beinhaltet der Schlusstag eine Partie Jung gegen Alt. Emotions- und schnörkellos fertigte die alte Garde «die jungen Schnaufer» mit 2:0 ab und krönte sich zum Tagessieger. Am Nachmittag hiess es vom Trainingscamp und der Halbinsel Troia Abschied nehmen. Die letzte Nacht verbrachte die Mannschaft in einem Hotel in Lissabon, von wo sie am Samstag zurück in die Schweiz flog. Captain Dejan Baumann zog nach dem Trainingslager ein positives Fazit: «Hotel, Essen, Sportanlage, es hat einfach alles gepasst. Lissabon war eine Reise wert. Nun sind wir bereit, den Kampf gegen den Abstieg aufzunehmen.»

Dieser ist nicht mehr allzu weit weg. In der 2. Liga Interregional beginnt die Rückrunde am 14./15. März. Bazenheid tritt auswärts in Widnau an. Vorerst bleiben gut zehn Tage, um sich den letzten Schliff in der Heimat zu holen.