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Männerchor Mühlrüti: Liebeslieder und heitere Theaterszenen

Die Unterhaltung des Männerchors begeisterte und berührte die Herzen des Publikums. Auch im Theater «D Wöschwyber» kamen die Besucher voll auf ihre Kosten.
Franz Steiner
Der Männerchor Mühlrüti unter der Leitung von Rita Klaus zeigte viel Leidenschaft. (Bild: Franz Steiner)

Der Männerchor Mühlrüti unter der Leitung von Rita Klaus zeigte viel Leidenschaft. (Bild: Franz Steiner)

Durch die kalten Temperaturen ist es aus meteorologischer Sicht eigentlich noch tiefster Winter. Nicht so aber im Konzertteil des Unterhaltungsabends des Männerchors Mühlrüti. Denn das Motto «Das cha nur Liebi si» verströmte viel Wärme. Im Programm ging es um Frauen wie Anita, Cindy oder Marina.

18 Sänger standen am Samstag bei zwei Aufführungen mit der Dirigentin Rita Klaus auf der Bühne der Mehrzweckhalle. Das Motto versprach Sehnsucht und auch ein bisschen Nostalgie, und so stammten die einstudierten Lieder von vor 40 und noch mehr Jahren. Die Hits von früher wie «Anita», «Cindy» oder «Aber dich gibt’s nur einmal für mich» sind längst Evergreens geworden und erfreuen heute noch.

«Das cha nur Liebi si, dass ihr alle extra wegen uns Männer eure Pantoffeln abgezogen, euch in die Schale geworfen habt und nach Mühlrüti gekommen seid», waren die Worte, die Urban Alpiger, der durchs Programm führte, zum Publikum sprach. Präsident Bruno Bamert freute sich bei der Begrüssung über den zahlreichen Besuch an der alle zwei Jahre stattfindenden Unterhaltung. Am Nachmittag war die Vorstellung mit 100 Besuchenden bereits sehr gut besucht.

Die gute alte Zeit der Schlager

«Schwarz war ihr Haar, die Augen wie zwei Sterne so klar. Ich seh’ dir an, da schlummert ein Vulkan. Du wartest auf die Liebe.» Anita wurde nicht irgendwo allein in Mexiko gefunden, sondern in Mühlrüti. «Anita» von Costa Cordalis aus den Siebzigern bildete den Auftakt an Gassenhauern, die das Publikum begeisterten. Das nächste Lied, «Weit weit weg», ist eigentlich im oberösterreichischen Dialekt geschrieben. «Jetz san di Tog scho kiazer wordn und Blattl folln von di Bam...», heisst es im Original.

Natürlich wurde es von den Männerchörlern in Schweizerdeutsch gesungen. Mit südländischem Temperament wurde «Marina» dargeboten, ehe einheimisches Schaffen Einzug hielt: «Cindy» von Peter, Sue und Marc und «Das cha nur Liebi si», welches Ueli Zahnd 2009 seiner Frau widmete. Den Jodelpart übernahmen Bruno Bamert, Tobias Grob, Werner Bannwart, Walter Widmer und Urban Alpiger. Zum Abschluss intonierte der Chor «Aber dich gibt’s nur einmal für mich» und als Zugabe «Sag Dankeschön mit roten Rosen».

Viel Geheimniskrämerei im Theater

Unter der Regie von Chläus Fischbacher wurde nach der Pause «D Wöschwyber», ein Schwank in drei Akten, aufgeführt. Dieses turbulente Stück spielt in der Wohnstube des Bauern Moser (Walter Widmer). Es gab viele Irrungen und Wirrungen, die vor allem mit der Haushälterin (Irene Fischbacher) zu tun hatten. Sie kümmerte sich nicht nur um den Haushalt, sondern auch um das Leben des verwitweten Bauern, der mit seinem Sohn (Tobias Grob) den Hof führte.

Unbeschwerte Heiterkeit gab es im Theater «D Wöschwyber». (Bild: Franz Steiner)

Unbeschwerte Heiterkeit gab es im Theater «D Wöschwyber». (Bild: Franz Steiner)

Über ein Inserat wollte Moser einen Hof erwerben. Doch woher sollte das Geld kommen und ob sich der Ausspruch «Glück kann man nicht kaufen» bewahrheitete? Mit der Frau (Bernadette Fischbacher) des Gemeindepräsidenten (Markus Widmer) blühte der Tratsch im Dorf um eine angebliche Liebschaft von Moser auf. Ob sich diese mit «Fanny» (Silvia Bruhin) bestätigte? Und was spielten die Tochter des Gemeindeoberhaupts (Lilian Hollenstein) und ein Bauernbursche (Chläus Fischbacher) für eine Rolle? Viele Fragen, die sich nach 85 Theaterminuten aufgelöst haben. Und fast wie im richtigen Leben gab es am Schluss ein begeistert applaudiertes Happy End.

Letzte Vorstellung

Samstag, 19. Januar, 20 Uhr, Saalöffnung mit Nachtessen um 18.30 Uhr, Mehrzweckhalle Mühlrüti. Musik: Trio Hunger und Durst.

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