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Lichtensteig: «Arthur» taucht für nächstes Projekt des Vereins Kunsthallen Toggenburg in die Unterwelt ab

Statt im Tageslicht an Hausfassaden Kunst zu projizieren, findet das nächste Projekt des Vereins Kunsthallen Toggenburg neu untertags statt. Gestartet wird im September mit einem Improvisationstheater.
Sascha Erni
Roland Rüegg wird mit Emotionen verabschiedet. (Bild: Sascha Erni)

Roland Rüegg wird mit Emotionen verabschiedet. (Bild: Sascha Erni)

Leo Morger, Präsident des Vereins Kunsthallen Toggenburg, leitete die Hauptversammlung im Eventhaus von Energietal Toggenburg auf dem Bräkerplatz in Wattwil zackig. Heiss war es am Montag in dem Gebäude, weil die Elektronik benötigt wurde, und die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit schnell auf Sauna-Niveau anstiegen.

Das Hauptthema von 2018 sei klar die «arthur»-Ausstellung Nummer 12 in Krinau gewesen, so Morger. Unter dem Motto «Alles Fassade» hatten die Künstlerinnen und Künstler Krinau zu einem Kunst-Dorf umfunktioniert und über 1000 Besucher angelockt (das «Toggenburger Tagblatt» berichtete). «Letztes Jahr suchten wir in Krinau Fassaden und Licht. Jetzt in Lichtensteig machen wir praktisch das Umgekehrte», erklärte Morger.

Die nächste Ausstellung «arthur#13 – Unterwelt» wird im September in rund 15 Lichtensteiger Kellern und Gewölben stattfinden, und auch die Tiefgarage Wolfhalden soll zum Kunstort werden.

Auch die Tiefgarage Wolfhalden wird zum Schauplatz. (Bild: Michael Hehli)

Auch die Tiefgarage Wolfhalden wird zum Schauplatz. (Bild: Michael Hehli)

Mit einer Party in die Unterwelt

Der Verein konnte für «Unterwelt» Sonja Rüegg, Max Grüter, Daniel Göttin, Jan Kaeser, Gabrielle Gern, Rosmarie Abderhalden, Andi Guhl, Elisabeth Nembrini, Renato Müller, Roland Rüegg, Steffen Schöni und Roman Sonderegger sowie die Kollektive Skiclub Toggenburg und «frölicher|bietenhader» gewinnen. An den Details werde noch gefeilt, sagte Morger, weitere Informationen würden anfangs Juli folgen.

Was aber bereits feststehe, sei der Ablauf der Vernissage: Am 6. September um 18 Uhr geht es auf dem Rathausplatz mit einem Improvisationstheater los, im Anschluss laden die zwei Musiktüftler vom Skiclub Toggenburg zur Party. Die diesjährige Ausstellung werde von zahlreichen Veranstaltungen begleitet, die in Kooperation mit anderen kulturell tätigen Institutionen entstünden.

Das neue Vorstandsmitglied Ueli Alder nimmt Gratulationen entgegen. (Bild: Sascha Erni)

Das neue Vorstandsmitglied Ueli Alder nimmt Gratulationen entgegen. (Bild: Sascha Erni)

Die Finissage ist für den 21. September geplant, eine Woche vor dem Lichtensteiger Nostalgietag. Leo Morger verabschiedete mit einer Laudatio das Vorstandsmitglied Roland Rüegg. Der Wattwiler war seit der Vereinsgründung im Vorstand, «so ein richtiger alter Hase», wie Morger sagte.

Die Versammlung wählte den Hemberger Fotografen Ueli Alder einstimmig zum Nachfolger. Roland Rüegg sagte: «Wenn mal Not an einem alten Hasen sein sollte, so helfe ich gerne.» Nach gut vierzig Minuten in der mobilen Quasi-Sauna schloss die Hauptversammlung. Die Anwesenden verliessen erleichtert das Eventhaus, um bei Wein, Bier und einem Apéro der Wattwiler Künstlerin Daniela Vetsch zum gemütlichen Teil des Abends überzugehen.

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