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Das Openair Bütschwil gibt es seit 15 Jahren

Seit 15 Jahren hat Bütschwil ein eigenes Openair. Klar, dass dieses halbrunde Jubiläum ausgiebig gefeiert wird. Die nächste Ausgabe des kleinen, aber feinen Festivals im Sal geht diesen Freitag und Samstag über die Bühne.
Anina Rütsche
Das Organisationskomitee des Openairs Bütschwil: Hinten, von links: Lukas Ruoss, Michael Schmid, Silvan Kalberer, Jürg Scherrer, Olivia Hug. Vorne, von links: Severin Ammann, Lukas Macario, Patrick Hollenstein, Roger Bachmann, Pius Gemperle. Sandro Brändle fehlt. (Bild: PD)

Das Organisationskomitee des Openairs Bütschwil: Hinten, von links: Lukas Ruoss, Michael Schmid, Silvan Kalberer, Jürg Scherrer, Olivia Hug. Vorne, von links: Severin Ammann, Lukas Macario, Patrick Hollenstein, Roger Bachmann, Pius Gemperle. Sandro Brändle fehlt. (Bild: PD)

Begonnen hatte alles im ausserordentlich heissen Sommer 2003 mit einem kleinen Festival an der Thur. Zwar waren Olivia Hug und Patrick Hollenstein damals noch nicht mit von der Partie am Summeropening, aus dem später das heutige Openair Bütschwil hervorgegangen ist. Doch nun sind die beiden Mitglieder des aktuellen, insgesamt elfköpfigen Organisationskomitees umso mehr Feuer und Flamme für die Veranstaltung, die sie jeweils im Sommer mit ihren Kollegen auf die Beine stellen – unterdessen an einem neuen Standort, auf einer Wiese oberhalb des Dorfes, im Sal.

Gleicher Schwerpunkt, aber immer professioneller

«Im Lauf der Zeit ist unsere Infrastruktur immer professioneller geworden», sagt Patrick Hollenstein, zuständig für Finanzen und Booking, rückblickend. Das habe damit zu tun, dass das Organisationskomitee bei jeder Durchführung weitere Erfahrungen sammle und daraus lernen könne. «Ich bin seit fünf Jahren dabei und konnte auf den Erkenntnissen meiner Vorgänger aufbauen», sagt der Bütschwiler, der sich darauf freut, sein Heimatdorf mit einer weiteren Ausgabe des Festivals zu bereichern.

Olivia Hug, zuständig fürs Ressort Werbung, fügt an, dass der Schwerpunkt aber noch immer gleich sei wie am Anfang: «Die Swissness steht bei uns im Vordergrund.» Vor sechs Jahren hat Olivia Hug damit begonnen, sich fürs Openair Bütschwil einzusetzen. Ihre Motivation: «Ich mag dieses Festival, weil ich dessen authentische und familiäre Atmosphäre schätze.»

Spanferkel und eine bauliche Überraschung

Fürs Fünfzehnjährige haben sich die Organisatoren des auf Folk-Rock und Popmusik spezialisierten Openairs einige Besonderheiten ausgedacht. Eine davon ist bereits im Vorfeld unübersehbar: Beim Gespräch mit der Vertreterin dieser Zeitung trugen Olivia Hug und Patrick Hollenstein Openair-Bütschwil-Shirts, auf denen der «15 Jahre»-Schriftzug prangt. Zudem gebe es auf dem Gelände eine bauliche Veränderung, über die allerdings noch nicht mehr verraten werden dürfe, wie die beiden OK-Mitglieder lachend erklären.

Geplant ist auch etwas Neues in Sachen Verpflegung: Zum Auftakt wird ein Spanferkel gebraten.

Musiker aus der Schweiz stehen im Mittelpunkt

Für den Freitagabend wurden «Private Blend», «The LED Farmers» und DJ Cekay gebucht – allesamt haben einen Bezug zur Schweiz oder gar zur Region, wie Patrick Hollenstein erklärt. DJ Cekay stammt aus Bütschwil, «Private Blend» aus Mosnang und St. Gallen. Die Formation «The LED Farmers» komme zwar aus Irland, doch mehrere Mitglieder studieren in der Schweiz, und so habe sich der Kontakt ergeben.

«Wichtig sind uns aber auch die Mundart-Künstler», hebt Patrick Hollenstein hervor. Diese bilden am zweiten Festivaltag, am Samstag, den Schwerpunkt im Line-up. Es treten nämlich die Berner «Halunke» und Damian Lynn aus dem Luzernischen auf, zudem wird das dänisch-schweizerische Musikproduzententeam Karavann aus Gommiswald für musikalischen Genuss sorgen. Ebenfalls auf dem Programm für Samstag stehen Nicolas Haelg, Florian Summer und erneut DJ Cekay.

«Ganz, ganz viel Musik hören»

Darauf angesprochen, wie er sich als Bookingverantwortlicher auf das Openair vorbereite, antwortet Patrick Hollenstein schmunzelnd: «Indem ich mich mit anderen Veranstaltern und in der Schweizer Musikszene vernetze und ganz, ganz viel Musik höre.» Ihm gehe es darum, künftige Trends rechtzeitig «herauszuhören». «Schliesslich planen wir frühzeitig – momentan laufen bereits die Recherchen für die Ausgabe 2019.»

Wie Olivia Hug verrät, werden im Sal insgesamt rund 1000 Gäste pro Abend erwartet. Selbstverständlich seien sie, die Organisatoren, jeweils die ersten auf dem Platz. Der Aufbau nehme stets mehrere Tage in Anspruch. «Vor, während und nach dem Festival können wir ausserdem auf die Unterstützung von rund 100 Helfern zählen, die sich unentgeltlich engagieren», sagt sie. «Wer hier mitmachen möchte, kann sich via Website melden.»

Hinweis

Tickets (Freitag für 20 Franken, Samstag für 25 Franken) gibt es ausschliesslich an der Abendkasse. Es besteht die Möglichkeit, von Samstag auf Sonntag auf dem Gelände zu zelten.

www.openairbuetschwil.ch

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