Langstrecken-Langlauf: Zwei Toggenburger mischen bei den Profis mit

Beim Langstrecken-Langlauf La Diagonela in Zuoz überzeugten Reto Hänni und Arthur Vogel Sportler inmitten der europäischen Volkslauf-Elite.

Urs Huwyler
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Reto Hänni (links) und Arthur Vogel bestreiten Rennen der Visma-Ski-Classics-Serie. (Bild: Urs Huwyler)

Reto Hänni (links) und Arthur Vogel bestreiten Rennen der Visma-Ski-Classics-Serie. (Bild: Urs Huwyler)

Die Ränge 72 von Reto Hänni (SC Speer Ebnat-Kappel), und 136 von Arthur Vogel aus Dietfurt beim Langlauf La Diagonela im Engadin kippen vorerst vor Begeisterung niemanden aus den Schuhen. Dies ändert sich, wird die Bedeutung des zur Visma-Ski-Classics-Serie gehörenden Rennens genauer betrachtet. Das Rennen hat einen ähnlichen Stellenwert wie der Wasa-Lauf oder der Engadin-Skimarathon. Skandinavische und osteuropäische Länder übertragen die Langdistanz-Bewerbe teilweise sogar live.

Am Start waren bei arktischer Kälte rund 60 vorwiegend aus Norwegen, Schweden und Russland stammende Profis, die mehrheitlich in Markenteams zusammengeschlossen sind. Der schnellste Schweizer klassierte sich auf Rang 40, sechs Landsleute von Reto Hänni erreichten das Ziel in Zuoz vor ihm. «Ich bin vom Alter her gut gelaufen und darf mit meiner Leistung zufrieden sein», sagte der 56-jährige Toggenburger und zog eine positive Bilanz. Für die 65 Kilometer benötigte er in der klassischen Technik drei Stunden und 36 Minuten. Vor einem Jahr benötigte Reto Hänni rund zwölf Minuten mehr und erreichte den 80. Rang.

40 Minuten länger als der Förderer des derzeit an der U23-Weltmeisterschaft weilenden Beda Klee war Ausdauersportler Arthur Vogel unterwegs. Der fliegende Holzfachmann verbesserte sich im Vergleich zum letzten Jahr um 16 Ränge und um über zwei Minuten.