Frauenfussballfestival des FC Kirchberg: Lange Spielzeiten – kurze Wartezeiten

Zum 24. Mal organisierten die Frauen des FC Kirchberg das Frauenfussballfestival in der Bazenheider Ifang-Halle. Bei den Aktiven setzte sich Staad im Endspiel gegen den SC Veltheim aus Winterthur mit 3:1 durch.

Beat Lanzendorfer
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Das siebenköpfige Organisationskomitee mit Chefin Bettina Kropf (hinten rechts) hat einen guten Job gemacht. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Das siebenköpfige Organisationskomitee mit Chefin Bettina Kropf (hinten rechts) hat einen guten Job gemacht. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der FC Staad gehört seit Jahrzehnten zu den Ostschweizer Aushängeschildern, wenn es um den Frauenfussball geht. Dies unterstrich der Verein nicht nur mit dem Sieg in Bazenheid bei den Aktiven, auch im Nachwuchsbereich setzt er immer wieder einen Farbtupfer. So gewannen am Sonntagmorgen die Staader D-Juniorinnen in überlegener Manier gegen die einheimischen Kirchbergerinnen das Endspiel mit 3:0.

Lena Tschirky (Mitte) vom FC Kirchberg erzielt im Gruppenspiel gegen den späteren Turniersieger Staad das 1:0 (Endergebnis 1:1). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Lena Tschirky (Mitte) vom FC Kirchberg erzielt im Gruppenspiel gegen den späteren Turniersieger Staad das 1:0 (Endergebnis 1:1). (Bild: Beat Lanzendorfer)

In zehn Spielen wurde die Torhüterin der Siegermannschaft lediglich einmal bezwungen. Trainiert werden die Mädchen von «Kläus» Züst, der in Ebnat-Kappel aufgewachsen ist und dort seine Juniorenzeit beim Fussballclub durchlebte. Apropos Ebnat-Kappel: Die Frauen des Doppeldorfs vertraten bei den Aktiven die Toggenburger Fahnen und landeten auf dem dritten Platz.

Die OK-Präsidentin zieht ein positives Fazit

Nach den drei Tagen Fussball zog OK-Präsidentin Bettina Kropf ein positives Fazit: «Es ist alles reibungslos abgelaufen. Grössere Verletzungen gab es meines Wissens keine.» Pech hatte allerdings am Samstagmorgen eine Torhüterin. Sie renkte sich bei einem Abwehrversuch den Finger aus.

Die Bütschwiler C-Juniorinnen, Trainer Jeton Pergega, holten am Samstagvormittag den zweiten Schlussrang. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Bütschwiler C-Juniorinnen, Trainer Jeton Pergega, holten am Samstagvormittag den zweiten Schlussrang. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Das Frauenfussballfestival ist auch darum so beliebt, weil konsequent auf viel Spiel- und wenig Wartezeit gesetzt wird. So hatten zum Beispiel die D-Juniorinnen am Sonntagmorgen innert dreieinhalb Stunden acht Spiele, bei den Halbfinalistinnen kamen zwei weitere hinzu. Mehr als zwanzig Minuten Wartezeit zwischen zwei Partien gab es nie. Mehr Fussball kann man sich kaum wünschen.

Die besten Spielerinnen pro Kategorie ausgezeichnet

Zum zweiten Mal nach der Premiere im Vorjahr wurden jeweils die zwei besten Spielerinnen mit einem Pokal ausgezeichnet. Eine gute Idee – sie sorgte für glänzende Augen und ein paar Extrafotos. Ein Jahr vor dem 25-Jahr-Jubiläum des Frauenfussballfestivals hat das siebenköpfige Organisationskomitee einen guten Job gemacht. Nachdem sich das Mixed-Turnier am Freitagabend durchaus viel versprechend angelassen hat, darf man gespannt sein, was die Frauen im kommenden Jahr beim Jubiläumsturnier aus dem Hut zaubern.

Stellvertretend für alle Gekürten. Samira Meier (FC Bütschwil, links) und Natascha Meyer (Chur 97) waren die besten Spielerinnen bei den C-Juniorinnen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Stellvertretend für alle Gekürten. Samira Meier (FC Bütschwil, links) und Natascha Meyer (Chur 97) waren die besten Spielerinnen bei den C-Juniorinnen. (Bild: Beat Lanzendorfer)