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Krabat-Crew wirbt mit schockierendem Video für ihr Freilichtspiel

Das Team des Freilichtspiels «Krabat», dessen Premiere am 21. Juli im Dreyschlatt oberhalb von Wattwil stattfindet, macht derzeit im Internet mit einem Video der besonderen Art auf sich aufmerksam.
Anina Rütsche
Noch sind die Plätze leer und die Darsteller verzweifelt - Standbild aus dem Video der Krabat-Crew. (Screenshot: Youtube)

Noch sind die Plätze leer und die Darsteller verzweifelt - Standbild aus dem Video der Krabat-Crew. (Screenshot: Youtube)

«Liebe Leute, hört zu, wir können nicht mehr!» Mit dieser verzweifelten Botschaft beginnt ein kürzlich veröffentlichtes Video der Krabat-Crew, die sich derzeit auf die Premiere ihres Freilichtspiels vorbereitet. Seit 72 Stunden schon halte sie der Regisseur Simon Keller, der sich für das Projekt verantwortlich zeichnet, in der Mühle in der Dreyschlatt oberhalb von Wattwil gefangen.

Die Kamera schwenkt, man sieht die Schauspieler gefesselt oder am Boden liegend in verschiedenen Räumen. «Hunger!», tönt es aus dem Hintergrund. «Nur ihr könnt dem Horror ein Ende bereiten!», appelliert ein Darsteller ans Publikum. Die Absichten sind klar: Es geht darum, weitere Tickets für die Theateraufführungen zu verkaufen. Der Regisseur lasse die Gefangenen nämlich erst gehen, wenn alle Billette weg seien.

Kreativ und überraschend

Der 51 Sekunden lange, kreativ inszenierte Clip wurde auf Youtube bisher rund 230 Mal angeschaut - Stand am Dienstagnachmittag, Tendenz steigend. Die Truppe um Simon Keller erhofft sich, ihr Projekt mit diesem überraschenden Kurzfilm inklusive Schock-Effekt noch bekannter zu machen.

Im Vorverkauf wurden zwar schon viele Tickets für «Krabat» reserviert, doch über die Hälfte der Plätze ist derzeit noch zu haben. Die meisten Bestellungen sind bisher für die Premiere am Samstag, 21. Juli, eingegangen. Insgesamt werden sechs Aufführungen stattfinden. Die Krabat-Derniere im Dreyschlatt steht schliesslich am 11. August auf dem Programm, wie dem Internetauftritt des Freilichtspiels zu entnehmen ist, das am gleichen Ort wie die Bräker-Inszenierung der Bühne Thurtal über die Bühne geht.

Junges Freilicht-Regieduo zeigt sein Können

Der Schauspielstudent Simon Keller hat die schweizerdeutsche Theateraufführung auf der Basis des Romans von Otfried Preussler selbst verfasst. Gespielt wird das Stück von insgesamt 17 Darstellern. Mit dabei sind ausgebildete Schauspieler, Laien mit grosser Bühnenerfahrung und auch Leute, die zuvor noch nie auf der Bühne gestanden sind. Für die musikalische Umrahmung sorgt eine sechsköpfige Live-Band.

Hinweis

Ticketbestellungen und weitere Informationen gibt es unter www.buehnethurtal.ch.

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