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Königlicher Auftritt des Voltigierers Sven Ris in den Niederlande bleibt ohne Krönung

Obwohl der Lütisburger Voltigierer Sven Ris die Weltmeisterschaft in der Kategorie Junioren dominierte, musste er mit Silber vorliebnehmen.
Timon Kobelt
Sven Ris ist mit 18 Jahren ein Versprechen für die Zukunft. Der Voltigierer wurde in Holland Vizeweltmeister. (Bild: PD)

Sven Ris ist mit 18 Jahren ein Versprechen für die Zukunft. Der Voltigierer wurde in Holland Vizeweltmeister. (Bild: PD)

«Wir fühlen uns im falschen Film. So etwas kann eigentlich gar nicht passieren.» Monika Winkler, Trainerin von Voltige Lütisburg ist ratlos, als sie von den Welt- und Europameisterschaften im holländischen Ermelo berichtet, die am Sonntag zu Ende gingen.

Grund für ihre Ratlosigkeit ist ein Aussetzer des Pferdes Acardi, welcher den Junior Sven Ris den Weltmeistertitel kostete. Weil Acardi im letzten von Ris’ vier Umgängen abrupt stoppte, musste Ris vom Ross und sich mit Silber begnügen.

Der 18-Jährige hatte schon vor dem Championat in Holland als heisser Medaillenkandidat gegolten. Er erfüllte denn auch die Erwartungen und zeigte «eine überragende Leistung», wie Monika Winkler betont.

In Ris’ Kategorie bei den Junioren ging es um den Weltmeister-, in allen anderen Kategorien um den Europameistertitel. «Sven hat seine Kategorie dominiert und hätte Gold verdient. Es tut uns allen sehr leid für ihn», sagt die Trainerin. Für den königlichen Auftritt von Sven Ris blieb die Krönung also aus.

Monika Winkler kann sich nicht erklären, warum «der sonst zuverlässige» Acardi seinen Galopp unterbrach. «Vielleicht werden wir es nie erfahren. Möglicherweise war Stress die Ursache oder Geräusche aus dem Publikum haben Acardi abgelenkt», sucht die Trainerin einen Erklärungsansatz.

Absturz in der Paradedisziplin

Nadja Büttiker war das zweite heisse Eisen im Feuer von Voltige Lütisburg. «Nadja überzeugte auf ganzer Linie und hatte in keiner Phase einen Aussetzer», sagt Monika Winkler. Das Niveau bei den Damen sei sehr hoch gewesen – niemand habe gepatzt. Büttiker erreichte den fünften Schlussrang.

Im Teamwettkampf, für den die junge Lütisburger Truppe so emsig trainiert hatte, resultierte Rang sechs. Es wäre eine Medaille möglich gewesen, hätte das Team bei der Kür nicht einen Sturz gehabt, worauf der Rücken des Rosses zwischenzeitlich verwaist war.

«Das ist sehr schade, denn die Kür ist eigentlich unsere Paradedisziplin», sagt Monika Winkler. Sie sei trotzdem stolz darauf, was ihr Team dieses Jahr geleistet habe.

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