Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Klassische Musik und tanzende Schatten in der Kirche

Das Toggenburger Orchester spielte zwei Konzerte in der evangelischen Kirche Wattwil. Dieses musikalische Spektakel wurde durch eine ganz aussergewöhnliche Beleuchtung unterstrichen.
Corinne Bischof
Das Toggenburger Orchester begeisterte das Publikum mit einem Klang- und Lichtspektakel in der evangelischen Kirche in Wattwil. (Bild: Corinne Bischof)

Das Toggenburger Orchester begeisterte das Publikum mit einem Klang- und Lichtspektakel in der evangelischen Kirche in Wattwil. (Bild: Corinne Bischof)

Das Toggenburger Orchester ist für seine aussergewöhnlichen Auftritte bekannt. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer erinnern sich an Konzerte in einem Autotunnel oder in einer Kiesgrube. Als nun das Orchester am Wochenende unter der Leitung von Ernst Hüberli zum Adventskonzert lud, fanden viele Einheimische gespannt den Weg in die evangelische Kirche in Wattwil. Versprochen wurde ein festliches, vorweihnachtliches Licht- und Klangerlebnis, und man wurde nicht enttäuscht.

Bereits zu Beginn versetzte die Beleuchtung der Kirche das Publikum in Erstaunen. Blaues Licht erstrahlte von der Bühne und liess die Schatten der Musikerinnen und Musikern über die Kirchenwände tanzen. Als dann Ernst Hüberli den Auftakt zum ersten Stück von Wolfgang Amadeus Mozart gab, schauten die Zuschauer gebannt auf die Bühne und die Emporen. Das Orchester erklang von allen Seiten, da sich die Musikerinnen und Musiker in vier kleinere Orchester aufgeteilt hatten und abwechslungsweise oder gemeinsam das Notturne erklingen liessen.

Musik und Farben passen zusammen

Mit diesem erlebnisreichen Einstieg zog sich das Konzert von musikalischem Höhepunkt zu musikalischem Höhepunkt weiter. Eine besondere Rolle kam dabei den Solisten der Violine zu: Ioan Gramatic, Melinda Stocker, Pascale Krayenbühl und Heidi Gramatic schafften es mit einem Konzert für vier Violinen, das Publikum in Begeisterung zu versetzen. So spielte das Orchester jedes der sieben Programmstücke mit jeweils unterschiedlichen Besetzungen. Später sorgte der Einstieg der Pauken und Bläser für eine weitere Steigerung des musikalischen Spektakels, untermalt von der nun gelb-orangen Kirchenbeleuchtung.

Als das Konzert dann mit einem pompösen Stück von G.F. Händel schloss, erhoben sich die Zuhörerinnen und Zuhörern begeistert klatschend von ihren Bänken und wurden mit einer Zugabe belohnt. Nur die kleinen Lampen, welche die Notenblätter der Musikerinnen und Musiker beleuchteten, erstrahlten die ansonsten dunkle Kirche und versetzten den Besucher ein letztes Mal in den Zauber der klassischen Musik.

Mit einem warmen Gefühl im Bauch verliessen die Toggenburgerinnen und Toggenburger am Samstag- und am Sonntagabend die evangelische Kirche in Wattwil. Das Toggenburger Orchester hat geschafft, mit musikalischen Glanzleistungen und einer aussergewöhnlichen Gestaltung der Konzertabende in Erinnerung zu bleiben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.