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Mit 75 in den verdienten Ruhestand

Eingebettet in das Fünf-Tage-Fest feierte die Blechharmonie am Freitagabend anlässlich ihres 175-Jahr-Jubiläums den Jubiläumsabend. Höhepunkt war die Präsentation der neuen Vereinsfahne. Die alte stammte noch von der 100-Jahr-Feier.
Beat Lanzendorfer
Die Ehrendamen Fabienne Häne, Lorena Segmüller und Martina Häne (von links) enthüllen die neue Vereinsfahne der Blechharmonie Kirchberg.Bilder: Beat Lanzendorfer (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Ehrendamen Fabienne Häne, Lorena Segmüller und Martina Häne (von links) enthüllen die neue Vereinsfahne der Blechharmonie Kirchberg.Bilder: Beat Lanzendorfer (Bild: Beat Lanzendorfer)

Auf dem leuchtenden Gelb sind im Hintergrund Noten eingestickt. Zusätzlich enthält das Banner Name und Gründungsjahr. Geblieben ist das Gemeindewappen mit dem schreitenden Löwen (Rot) und dem gekrönten Adler (Blau).

Der Applaus, den sich die Fahnenkommission – Monika Messmer, Urs Mathis, Felix Sigg, Linus Calzaferri und Franziska Schönenberger – am Freitagabend abholte, war berechtigt. «Wir haben es uns nicht leicht gemacht, naheliegend wäre gewesen, ein Instrument abzubilden, aber welches? So haben wir uns nach intensiven Besprechungen für diese Variante entschieden», erklärte Franziska Schönenberger, die durch den Jubiläumsabend führte. Als Fahnengötti und -gotte amteten Armin und Annette Strässle. Der Ehrenpräsident der Blechharmonie Kirchberg gehörte dem Verein von 1974 bis 1993 als aktiver Musikant sowie von 1976 bis 1993 als Präsident an. Im Übrigen durfte die alte Vereinsfahne ohne schlechtes Gewissen in den Ruhestand übertreten. Sie war 1943 zur 100-Jahr-Feier angeschafft worden – damals standen die Dorfvereine der Fahne als Paten zur Seite.

Patric Schönenberger (links), Musig Gähwil, überbringt Christian Guler, Präsident Blechharmonie Kirchberg, die Glückwünsche. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Bettina Habrik (links) und Irene Häne hat der Jubiläumsabend ebenfalls gefallen. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Tom Ledergerber ist die Freude über das gelungene Fünf-Tage-Fest deutlich anzusehen. (Bild: Beat Lanzendorfer)
OK-Präsident Christoph Häne. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Gemeindepräsident Roman Habrik. (Bild: Beat Lanzendorfer)
René und Monika Kuhn: Zwei von rund 250 Helferinnen und Helfern beim Fünf-Tage-Fest der Blechharmonie Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Armin Strässle, Ehrenpräsident der Blechharmonie Kirchberg, und Ehefrau Annette stellten sich als Paten der neuen Vereinsfahne zur Verfügung. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Die Ehrendamen Fabienne Häne, Lorena Segmüller und Martina Häne (von links) enthüllen die neue Vereinsfahne der Blechharmonie Kirchberg.Bilder: Beat Lanzendorfer (Bild: Beat Lanzendorfer)
Moderatorin Franziska Schönenberger. (Bild: Beat Lanzendorfer)
Die Atlantis Big Band mit dem einheimischen Dirigenten Gilbert Tinner (rechts). (Bild: Beat Lanzendorfer)
10 Bilder

175 Jahre Blechharmonie Kirchberg


Ein Fest für die Kirchberger Bevölkerung

Der Jubiläumsabend gehörte in erster Linie der Kirchberger Bevölkerung, welche dem jubilierenden Verein immer wohlwollend gegenüberstand. Dies war auch den Worten von Christoph Häne zu entnehmen, der nach 23 Jahren Ende 2016 als Gemeindepräsident zurücktrat und das Amt des OK-Präsidenten des 175-Jahr-Jubiläums gerne übernommen hat. «Nach meinem Rücktritt als Gemeindepräsident haben mich einige Menschen gefragt, was ich mir mit dem Amt des OK-Präsidenten antue, ich könne es doch ruhiger haben. Ich habe aber mit Überzeugung gespürt, welche Bedeutung unsere Vereine in der Fünf-Dörfer-Gemeinde haben. Sie erbringen einen wichtigen Teil des kulturellen Lebens. Und zudem durfte ich mich auf OK-Mitglieder verlassen, die Unglaubliches geleistet haben.» Und weiter: «Was wäre ein weisser Sonntag ohne Musik, Silvester ohne die Blechharmonie, ein Empfang eines Eidgenössischen, oder der letzte Gruss eines Kameraden am Grab ohne musikalische Begleitung – die Gemeinde wäre eine leere Wüste.»

Gemeindepräsident Roman Habrik brachte seine Wertschätzung mit den Worten von Komponist Richard Wagner zum Ausdruck: «Musik ist die Sprache der Leidenschaft.» In seiner Ansprache erklärte er, was vor 175 Jahren noch gar nicht existierte. Dazu gehörten etwa das Bundeshaus oder der Gotthardtunnel. Die 1000 Franken, welche Roman Habrik Vereinspräsident Christian Guler überreichte, sollen in erster Linie der Nachwuchsförderung dienen. Abschliessend liess er es sich nicht nehmen, allen rund 250 Helferinnen und Helfern diverser Kirchberger Vereine zu danken, ohne deren Mithilfe ein Fest dieser Grössenordnung kaum realisierbar gewesen wäre. Im weiteren Verlauf des Abends schloss sich Christian Guler diesen Worten an.

«Festival Spirit» als passender Beginn

Der Abend hatte mit der musikalischen Einstimmung der «Musig Gähwil» begonnen, fand seine Fortsetzung mit der Blechharmonie Kirchberg und endete mit einem Spektakel der Atlantis Big Band. Geleitet wird letztere vom einheimischen Gilbert Tinner, der von 1987 bis 1993 der Blechharmonie Kirchberg als Dirigent vorstand. Das Auftaktstück der Blechharmonie Kirchberg war «Festival Spirit». Der Geist der Musik war in den vergangenen fünf Tagen tatsächlich allgegenwärtig. Dies soll auch in Zukunft so bleiben.

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