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Kirchberg: Clientis Bank holte Wetterfrosch Thomas Bucheli als Referent

Am traditionellen Herbstgespräch der Clientis Bank Toggenburg AG erzählte Thomas Bucheli aus der Wetterküche von Meteo Schweiz – in spannenden 90 Minuten.
Peter Jenni
Jarima Moser, Marketing und Kommunikation Clientis, Andreas Fässler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis Bank Toggenburg und ein Besucher lauschen gespannt den Ausführungen von Thomas Bucheli (links). (Bild: Peter Jenni)

Jarima Moser, Marketing und Kommunikation Clientis, Andreas Fässler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis Bank Toggenburg und ein Besucher lauschen gespannt den Ausführungen von Thomas Bucheli (links). (Bild: Peter Jenni)

«Wir sind eine Redaktion wie die Tagesschau oder ‹10 vor 10›, allerdings eingegliedert in der Abteilung Information, nicht Unterhaltung.» Damit provozierte Thomas Bucheli, bekanntester und beliebtester Wetterfrosch der Nation, der einst Pilot werden wollte, die erste Lachsalve beim Publikum, im voll besetzten Saal des Hotels Toggenburgerhof in Kirchberg.

Vorgängig hatte Andreas Fässler, Vorsitzender der Geschäftsleitung (GL) der Clientis Bank Toggenburg AG, den prominenten Gastredner in Kirchberg herzlich willkommen geheissen. Dieser überbrachte die Grüsse seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wozu ihn die Redaktion explizit beauftragt habe.

«Aus dem Wetter eine Geschichte machen»

Einleitend erklärte er, bei Meteo Schweiz werde von drei Uhr bis 22 Uhr in fünf Schichten gearbeitet. Wenn man aufs Dach gehe, tue man dies nicht immer mit gutem Gefühl, zum Beispiel wenn es Fragen gebe, die nicht immer gänzlich geklärt seien. Und dann, nach tiefen Blicken ins Publikum: «Die Hörer erwarten gute Prognosen, abgerechnet wird später.»

«Medienschaffende wittern beim Wetter eine Geschichte, wir aber müssen daraus eine Geschichte machen», betonte Thomas Bucheli. Anhand von Bildern und Grafiken zeigte er eine Unmenge Wettersituationen auf, die vom Laien nur soweit verstanden werden können, dass Sonne, Luft und Wasser fürs Wetter massgebliche Elemente sind. Zudem stehen auf der ganzen Welt Tausende von Messgeräten, die allesamt Daten produzieren, welche auch für die Fliegerei bedeutend sind.

Klimawandel ist nicht gleich Klimawandel

Als wichtige Punkte für die Wetterprognosen nannte Thomas Bucheli unter anderen die Einhaltung der Wissenschaftlichkeit und Transparenz und die Forderung, dass die Aussage oder Prognose überprüfbar sein müsse. Das sehr variable Wetter könne man spüren und messen. Wenn aber von Klimawandel gesprochen werde, sei dies meist nicht nachvollziehbar.

«Erst wenn die letzten 30 Jahre mit den 30 Jahren zuvor verglichen werden, sieht man vielleicht den Klimawandel.»

Klar war, dass Thomas Bucheli auch den heurigen Sommer aus diversen Perspektiven analysierte. Nicht sehr viel hält er von den Prognosen der Muotathaler Wetterfrösche, ebenso nicht vom 100-jährigen Kalender. Die Wetterprognosen betreffend betonte er: «Heute können wir vier Tage im Voraus die bessere Prognose stellen als vor 30 Jahren für den nächsten Tag.»

Zum Schluss bekam das Publikum Gelegenheit, um Fragen zu stellen. Bevor er alle zum Apéro einlud, bedankte sich Andreas Fässler herzlich bei Thomas Bucheli und überreichte ihm ein Präsent.

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