Kirchberg: Bushaltestelle Husenstrasse wird in diesem Jahr geplant

Weil der Kirchberger Gemeinderat die Verlegung der Bushaltestelle vom Postplatz an die Husenstrasse als dringlich erklärt hat, soll die Planung bereits in diesem Jahr erfolgen. Die Planungskosten werden mit 29'000 Franken veranschlagt.

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Im Bereich des Gebäudes der ehemaligen Landi (links) wird nach der realisierten Zentrumsüberbauung eine Bushaltestelle erstellt. Rechts steht das Kirchberger Gemeindehaus.

Im Bereich des Gebäudes der ehemaligen Landi (links) wird nach der realisierten Zentrumsüberbauung eine Bushaltestelle erstellt. Rechts steht das Kirchberger Gemeindehaus.

Bild: Beat Lanzendorfer

(gem/lis) Mit dem Betriebs- und Gestaltungskonzept der Gähwilerstrasse und der Zentrumsüberbauung Kirchberg Süd ist eine Verlegung der Bushaltestelle vom ehemaligen Postplatz an die Husenstrasse zwischen der neuen Zentrumsüberbauung und dem Gemeindehaus vorgesehen (diese Zeitung berichtete).

Im heutigen «Gmeindsblatt» steht, dass die Platzgestaltung und die Bushaltestelle in der Dringlichkeit seitens des Gemeinderates höher gewertet werden und deshalb die Planung bereits in diesem Jahr erfolge.

29'000 Franken für die Planung gesprochen

Der Bau einer neuen Bushaltestelle wurde im Sondernutzungsplan Dorfzentrum Kirchberg Süd bereits berücksichtigt. Durch den neuen Standort an der Husenstrasse könne auf eine zusätzliche Busschlaufe verzichtet werden. Die Realisierung der neuen Bushaltestelle erfolge laut «Gmeindsblatt» nach dem Bau der Zentrumsüberbauung, und auch zum Betriebs- und Gestaltungskonzept auf der Gähwilerstrasse bestehen Abhängigkeiten.

Die Ausarbeitung des Vor- und Bauprojektes für die Platzgestaltung mit der neuen Bushaltestelle an der Husenstrasse war auf nächstes Jahr vorgesehen. In der Detailplanung der Zentrumsüberbauung stellen sich verschiedene Fragen zur Ausgestaltung des Bereichs zwischen Gemeindehaus und Überbauung. Insbesondere die Höhen der Bushaltekanten wirken sich auf die Umgebung aus. Zudem habe sich die Praxis zu den Höhen von behindertengerechten Bushaltekanten verschärft, heisst es, weshalb es die behindertengerechte Ausführung im Besonderen zu prüfen gilt.

Damit die Fragen und alle Schnittstellen geklärt werden können, wird die Projektierung der Platzgestaltung mit der Bushaltestelle vorgezogen und ausgeführt. Der Gemeinderat hat einen Kredit für die Planung der Platzgestaltung mit Bushaltestelle zwischen Zentrumsüberbauung und Gemeindehaus in der Höhe von insgesamt 2900 Franken genehmigt. Der Auftrag für das Vorprojekt wurde an die Brühwiler Ingenieure AG, Wil, vergeben. Der öffentliche Informationsanlass für das Konzept finde nach den Sommerferien statt, sobald solche Anlässe wieder möglich sind.