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Kino Passerelle lanciert Programm für Kinder

Mädchen und Buben sollen die Welt des Filmes schon früh kennen lernen. Zwei Mitarbeiter des Kinos Passerelle in Wattwil führen nun ein solches altersspezifisches Programms namens «die kleine Laterne» durch.
Flurina Lüchinger
Nach den Vorstellungen im Kino können die kleinen Besucherinnen und Besucher einen neuen Sticker aufs Filmplakat kleben. (Bild: PD)

Nach den Vorstellungen im Kino können die kleinen Besucherinnen und Besucher einen neuen Sticker aufs Filmplakat kleben. (Bild: PD)

Die Kinobesucherinnen und Besucher werden immer jünger. Ebenfalls gebe es einige Eltern, die das Kino als Kinderhort nutzen und ihre Kinder für Eineinhalb Stunden Ruhe abgeben, meint Leona Fischer, Mitarbeiterin des Kinos Passerelle in Wattwil.

Da kam die Anfrage des Vereins «die Zauberlaterne» passend. Das Kino an der Thur wurde angefragt, ob es bei der Durchführung eines Pilotprojekts namens «die kleine Laterne», mitmachen will. Das Projekt soll Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren die Kino- und Filmwelt näherbringen. Innerhalb von zwei Jahren gibt es sechs Vorstellungen. Jeweils drei im Winter des Jahres. Jedes Mal wird ein anderer Schwerpunkt thematisiert.

Der Ablauf einer Vorstellung ist immer ungefähr gleich. Die Zuschauerinnen und Zuschauer gehen mit einem Elternteil, beiden Eltern, den Grosseltern oder älteren Geschwister ins Kino. Empfangen werden sie dort von einer sogenannten Film-Entdeckerin. In Wattwil wird das die Theaterpädagogin Seraina Kobelt sein.

Vom Umgehen mit dein eigenen Emotionen

Den Anfang macht ein Gespräch zwischen dem Publikum und der Film-Entdeckerin. Sie wird mit ihrer Sprache und ihrer Ausdrucksweise altersspezifisch mit den jungen Zuschauenden kommunizieren. Das Gespräch wird rund 20 Minuten dauern und der Einführung in die Filmwelt dienen. Besprochen wird der Schwerpunkt der Vorstellung. Diese Schwerpunkte sind zum Beispiel das Umgehen mit den eigenen Emotionen, Musik im Film oder die Geschichte des Filmes.

Im Anschluss an diese Einführung schauen die Kinder ein rund halbstündiges Programm, welches speziell für ihr Alter konzipiert wurde. Das Programm besteht aus Kurzfilmen, die mit einfachen Dialogen und einer angemessenen Lautstärke gut auskommen. Zum Schluss dieser Entdeckungsreise wird Seraina Kobelt die Eltern, Grosseltern und Geschwister darüber informieren, wie die Reise zu Hause fortgeführt werden kann. Ein Filmheft wird verteilt und eine passende Internetseite mit lehrreichen Spielen zum Thema der Vorstellung steht zu Verfügung.

Mit Plakaten und Stickern

Die Kinder bekommen bei der ersten Vorführung ein Plakat, auf das sie bei jeder der sechs Veranstaltungen einen neuen Sticker aufkleben können. Das ganze Projekt läuft unter dem Dachverband «die Zauberlaterne». Dieses begann im September 1992 wegen Mangels an gutem Kinoangebot für junge Leute, und um qualitativ hochwertigere Filme zu zeigen.

Wie in der Infobroschüre zum Projekt der «kleinen Laterne» zu lesen ist, hat sich dies heute geändert. Dafür ist ein gutes Angebot für Kleinkinder kaum vorhanden. Dies war der Startschuss für das neue Projekt. Es werden in der Schweiz, anders als in Frankreich oder Deutschland, kaum Kurzfilme gezeigt. Diese wären von der Länge her perfekt für Kleinkinder. Der Verband Zauberlaterne programmiert deswegen sein Kurzfilmprogramm selber.

Eltern und Lehrer umfassend informiert

Leona Fischer und Patrick Rüegg vom Kino Passerelle haben die Kindergartenkinder und Lehrpersonen unlängst zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Ziel war es, den Vorbildspersonen das Projekt ans Herz zu legen, damit sie bei ihren Schützlingen Werbung machen für die «kleine Laterne».

Der Schulratspräsident von Wattwil-Krinau, Norbert Stiger, hat, weil er das Projekt so toll fand, bekanntgegeben, dass die Kosten von allen Schülerinnen und Schülern und Kindergartenkindern aus der Schulgemeinde, die an die Vorstellungen gehen, übernommen werden. Nun heisst es Vorhang auf für die Jüngsten.

Hinweis

Das Programm umfasst sechs Vorstellungen innert zwei Jahren. Die ersten Daten sind am 24. November, am 9. Februar sowie am 23. März. Die Vorstellungen finden jeweils um 10 Uhr im Kino Passerelle statt.

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