Keine stille Wahl in die Wattwiler GPK: Auch Alfred Britt tritt wieder an

Nach der Ankündigung der FDP, im zweiten Wahlgang anzutreten, kündigt auch der parteilose Alfred Britt an, noch einmal zu kandidieren. Die Wattwiler Geschäftsprüfungskommission wird daher nicht in stiller Wahl komplettiert.

Ruben Schönenberger
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Zwar läuft die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen erst heute Abend ab, doch bereits jetzt ist klar, dass es nicht zu stillen Wahlen in die Geschäftsprüfungskommission (GPK) der Gemeinde Wattwil kommen wird. Nachdem die FDP Wattwil bereits früher angekündigt hatte, noch einmal anzutreten, hat sich nun auch der Parteilose Alfred Britt dazu entschieden. Die Entscheidung um den letzten freien Sitz in diesem Gremium fällt damit am 29. November.

Britt teilt am Freitagmorgen mit, dass das von ihm erreichte Resultat positiv gewertet werden dürfe, weil er im Vorfeld keine medialen Auftritte gehabt, keine Inserate geschaltet und auf Plakate verzichtet habe. Der Parteilose hatte im ersten Wahlgang 987 Stimmen gemacht. Er verpasste damit das absolute Mehr und blieb exakt 200 Stimmen hinter Anita Grob, die für die FDP in den zweiten Wahlgang ziehen wird.

Weitere Kandidierende sind möglich

«Grundsätzlich sollte für die Tätigkeit in der GPK weder die Parteizugehörigkeit, noch das Geschlecht eine zentrale Rolle spielen», sagt der 49-Jährige zu seiner Kandidatur. «Analog zur Privatwirtschaft geht es hier um ein Anforderungsprofil, welches möglichst abgedeckt werden sollte.» Dieses Profil will Britt durch seine betriebswirtschaftliche Ausbildung mit Fokus Finanzen erfüllen.

Ob neben Grob und Britt noch weitere Kandidierende antreten, will die Gemeinde erst am 8. Oktober kommunizieren.

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