Keine magischen Wochen in Bazenheid – der 67-tägige Winterzauber kann nicht durchgeführt werden

Vom 19. November 2020 bis am 24. Januar 2021 hätte sich der Ifang in einen magischen Ort mit Eisfeld und Alpenchalet verwandeln sollen – nach dem Bundesratsentscheid vom Mittwoch müssen die Organisatoren aber kapitulieren.

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Die Aufbauarbeiten für den Winterzauber hatten bereits begonnen – nun musste der Anlass abgesagt werden.

Die Aufbauarbeiten für den Winterzauber hatten bereits begonnen – nun musste der Anlass abgesagt werden.

Bild: Beat Lanzendorfer (Bazenheid, 25. Oktober 2020)

(pd) Lange hätten sie daran geglaubt und alles dafür getan, dass der Winterzauber Bazenheid auch in diesem schwierigen Jahr hätte stattfinden können, sagt Unternehmer und Gastronom Linus Thalmann, der zusammen mit seinem Sohn Simon den zweiten Bazenheider Winterzauber auf die Beine stellen wollte.

Viele Stornierungen nach Zunahme der Coronafallzahlen

Nun hätte der Bundesrat entschieden, dass sportliche Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen und Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen ab sofort verboten seien. Es liege deshalb auf der Hand, dass dies eine Durchführung des Winterzaubers verunmögliche.

Die hohe Zunahme der Coronafallzahlen in der letzten Woche hätten zudem dazu geführt, dass sehr viele Gruppen und Private ihre Buchungen am Winterzauber storniert hätten.

Wirtschaftlich nicht durchführbar

Diese Entwicklung werde sich nach der Ankündigung der bundesrätlichen Massnahmen noch verstärken. «Dies macht es für uns auch wirtschaftlich unmöglich, ein Chalet wie es am Winterzauber geplant war, zu betreiben», sagt Linus Thalmann.

Für bereits geplante Anlässe und Reservationen im Chalet werde eine Verschiebung in den Toggenburgerhof angeboten. Thalmann hofft auf eine Durchführung des Winterzaubers im kommenden Jahr.