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«Keine Ausreisser nach unten»: Die Neckertaler sind zufrieden mit ihrer Gemeinde

Zum zweiten Mal nach 2011 erhob die Gemeinde Neckertal mittels einer Umfrage die Zufriedenheit der Bevölkerung. Die Resultate der Befragung stellen den Behörden und ihrer Arbeit ein gutes Zeugnis aus.
Urs M. Hemm
Dank guter Resultate in der Zufriedenheitsanalyse der Bevölkerung fühlt sich der Neckertaler Gemeinderat in seiner beschlossenen Strategie für das laufende Jahr bestätigt. (Bild: Bilder: Urs M. Hemm)

Dank guter Resultate in der Zufriedenheitsanalyse der Bevölkerung fühlt sich der Neckertaler Gemeinderat in seiner beschlossenen Strategie für das laufende Jahr bestätigt. (Bild: Bilder: Urs M. Hemm)

«Es ist nicht einfach, die Stimme der Bürgerschaft zu hören und zu interpretieren», heisst es im Einführungstext der Gemeinde Neckertal zur Veröffentlichung der Ergebnisse zur Einwohnerzufriedenheit 2018. Denn viele würden zwar laut rufen, die Mehrheit jedoch schweigen, was das Führen einer Gemeinde nicht gerade vereinfache.

Die Gemeindeverantwortlichen scheinen aber dennoch ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerschaft zu haben, denn diese attestiert der Gemeinde eine grösstenteils hohe Zufriedenheit mit deren Dienstleistungen und Angeboten. «Wir sind natürlich erfreut über das Resultat der Analyse», sagt die Neckertaler Gemeindepräsidentin Vreni Wild. Da es keine wirklichen Ausreisser nach unten gebe, würde der Gemeinderat zurzeit auch keinen unmittelbaren Handlungsbedarf in bestimmten Bereichen sehen.

Grösstenteils gute Beurteilung

Befragt wurden die Teilnehmenden unter anderem zu Themen wie der Gemeindeverwaltung − beispielsweise zu Öffnungszeiten, Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeitenden − oder zur Informationspolitik des Gemeinderates, insbesondere zum Mitteilungsblatt und zur Internetseite der Gemeinde. Zudem sollte die Arbeit des Gemeinderates im Allgemeinen, die Attraktivität des Neckertals sowie der Infrastruktur beurteilt werden. Weitere Bereiche betrafen das Verkehrswesen, Freizeitangebote oder die Gesundheit, insbesondere Angebote und Wohnen im Alter.

Vreni Wild, Gemeindepräsidentin Neckertal (Bild: Urs M. Hemm)

Vreni Wild, Gemeindepräsidentin Neckertal (Bild: Urs M. Hemm)

Die Arbeit der Gemeindeverwaltung wird überwiegend als positiv empfunden, einzig die Öffnungszeiten weisen einen leicht tieferen Wert bei der Zufriedenheit auf. Eine sehr gute Beurteilung erfährt auch die Informationspolitik der Gemeinde. «Durch diese guten Werte fühlen wir uns darin bestätigt, das Mitteilungsblatt ‹Neckertal aktuell› auch weiterhin an alle Haushalte zu verteilen», sagt Vreni Wild. Den Internetauftritt der Gemeinde hingegen wolle man modernisieren und benutzerfreundlicher gestalten. Zudem solle die Seite den heutigen Technologien angepasst werden. Konkret hiesse das, dass die Internetseite auch mit dem Smartphone problemlos gelesen werden kann.

Einwohnerzufriedenheitsanalyse der Gemeinde Neckertal 2018

Die Bevölkerungsbefragung wurde im vergangenen Frühling durch die Firma Forrer Lombriser & Partner AG, St. Gallen, durchgeführt. Dafür wurden im Auftrag der Gemeinde Neckertal 300 Fragebogen an zufällig ausgewählte Adressen im ganzen Gemeindegebiet verschickt. Der Rücklauf belief sich auf 152 Fragebogen. Die Gemeinde hatte keine Einsicht in die ausgefüllten Fragebogen, sodass Rückschlüsse auf die Teilnehmenden nicht möglich waren. Bewertet wurden die Wichtigkeit eines Themas sowie dessen Erfüllungsgrad, also inwieweit ein spezielles Bedürfnis befriedigt wird. Dazu hatten die Befragten jeweils eine Skala von 1 bis 5, also von «trifft nicht zu» bis «trifft zu» und von «unwichtig» bis «wichtig» zur Verfügung. Die Ergebnisse der Befragung sind repräsentativ. (uh)

Im Verhältnis schlechte Noten verteilen die Befragten im Themenkreis «Attraktivität der Gemeinde», insbesondere in Bezug auf die Steuerbelastung. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass die Umfrage vor der Ankündigung der Gemeinde den Steuerfuss senken zu wollen, durchgeführt wurde.

Bestätigung für eingeschlagenen Weg

Generell würden die Resultate der Bevölkerungsbefragung der Stossrichtung der Gemeindestrategie 2019 entsprechen, die der Gemeinderat im Oktober vergangenen Jahres beschlossen hatte. «Ich denke, dass wir auf einem sehr guten Weg sind, aufgrund der Analyse im Strategiepapier nur noch die eine oder andere kleine Anpassung machen zu müssen», sagt Vreni Wild.

Dennoch: Obwohl die Ergebnisse der Befragung repräsentativ sind, würde sie einige Zahlen nur mit Vorsicht geniessen. «Da die Adressaten zufällig ausgewählt wurden und die Gemeinde nicht weiss, wer an der Befragung teilgenommen hat, wissen wir auch nichts über die Altersstruktur. Aufgrund dessen sind einzelne Aussagen, bezüglich Kindertagesstätten oder Spielplätze beispielsweise, schwierig einzuschätzen», sagt Vreni Wild. Der Gemeinderat werde aber auch diese Aussagen zur Kenntnis nehmen und gegebenenfalls darauf reagieren.

Hinweis

Alle Resultate der Bevölkerungsbefragung 2018 sind auf der Website www.neckertal.ch zu finden.

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