Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Kein Sieger im Derby zwischen Bazenheid und Uzwil

Die beiden Vertreter der 2. Liga Interregional trennen sich 1:1. Beide Treffer fallen bereits in der ersten Halbzeit. Die Punkteteilung bringt den Einheimischen mehr, die dadurch in Tuchfühlung mit der Spitze bleiben.
Beat Lanzendorfer
Bei dieser Szene ging Torhüter Claudio Bernet als Sieger hervor. Dreissig Minuten zuvor musste er sich beim Penalty von Andreas Lo Re (links) aber geschlagen geben. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bei dieser Szene ging Torhüter Claudio Bernet als Sieger hervor. Dreissig Minuten zuvor musste er sich beim Penalty von Andreas Lo Re (links) aber geschlagen geben. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bazenheid-Trainer Heris Stefanachi zeigte sich nach Spielschluss über das Ergebnis enttäuscht. «Es ist doch logisch, dass wir mit dem Unentschieden nicht glücklich sein können. Es gibt aber Phasen, in denen muss man mit einem Punkt zufrieden sein. Das Wichtigste heute ist, dass wir Uzwil auf Abstand halten konnten und der Vorsprung auf sie in der Tabelle weiterhin acht Zähler beträgt.»

Stefanachi sah seine Mannschaft zu Beginn viel zu nervös. Unter Druck sei der Ball zu schnell gespielt worden, was zu unnötigen Ballverlusten geführt habe. «In der ersten Situation, in der wir einen vernünftigen Angriff zu Stande brachten, sind wir in Führung gegangen.» Er sprach jene Szene nach zehn Minuten an, als Anic eine Hereingabe herrlich mit dem Aussenrist zum 1:0 vollstreckte. Er war bereits sein sechster Saisontreffer.

Lo Re schafft vom Elfmeterpunkt den Ausgleich

Die Führung hielt allerdings nicht lange an. Nach 24 Minuten zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt, vorausgegangen war eine zumindest diskussionswürdige Szene im Bazenheider Strafraum. Knöpfel war zu Fall gebracht worden.

Mit Hilfe des Pfostens traf Lo Re zum Ausgleich. Die Vorteile lagen nun auf Seiten der Uzwiler, die sich mehrere Chancen erarbeiteten, den Ball im gegnerischen Gehäuse aber nicht unterbringen konnten. In dieser Phase drängte sich die Frage auf, weshalb eine Mannschaft mit so viel Qualität im Niemandsland der Tabelle zu finden ist.

Systemumstellung bringt mehr Druck aber keine Tore

Mit einer Systemumstellung nach dem Seitenwechsel versuchte Bazenheid die Uzwiler Übermacht im Mittelfeld zu brechen, was nur teilweise gelang. Was Stefanachi besonders bemängelte, war die Tatsache, dass seine Spieler nicht in der Lage waren, die Kreise von Beran einzuschränken. «Er konnte schalten und walten, wie er wollte, das darf uns nicht passieren.»

Spätestens mit der Einwechslung weiterer Offensivkräfte war klar, dass beide Seiten den Sieg anstrebten. Stefanachi lobte hier den Mut seiner Spieler, die den Druck nochmals erhöhen konnten und entschlossen das Tor suchten. Weil Uzwil nicht zurückhielt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der auf beide Seiten hätte kippen können.

Die letzte Szene des Spiels gehörte dem eingewechselten Luis, der einen Freistoss aus 18 Metern an der Mauer vorbeizirkelte. Es brauchte einen aufmerksamen Waldvogel im Tor, der den Ball aus dem Winkel holte.

Hier geht's zum Matchtelegramm.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.