Kein Referendum gegen Solino-Austritt: Verbandsgemeinden lassen Oberhelfenschwil gehen

Die Referendumsfrist zum Austritt von Oberhelfenschwil aus dem Zweckverband Regionales Seniorenzentrum Solino verstrich unbenutzt.

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Das Seniorenzentrum Solino in Bütschwils Zentrum. (Bild: PD)

Das Seniorenzentrum Solino in Bütschwils Zentrum. (Bild: PD)

(gem/lis) Am Zweckverband Regionales Seniorenzentrum Solino Bütschwil sind heute die Politischen Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil, Lichtensteig, Lütisburg, Mosnang, Oberhelfenschwil und Wattwil beteiligt.

Als Folge des Austrittes der Gemeinde Oberhelfenschwil wurde die Vereinbarung betreffend Austritt der Politischen Gemeinde Oberhelfenschwil aus dem Zweckverband Regionales Seniorenzentrum Solino Bütschwil durch die verbleibenden Gemeinden genehmigt und dem fakultativen Referendum unterstellt.

Die Referendumsfrist ist Ende September in allen Verbandsgemeinden unbenutzt abgelaufen, teilt Verwaltungsratspräsident Karl Brändle, Bütschwil, dieser Zeitung mit.

Mosnangs Austritt hätte mehr Gewicht

Die Gemeinde Oberhelfenschwil hat ihren Austritt aus dem Zweckverband bereits im November vor einem Jahr an der Gemeindeversammlung kommuniziert. Später erfolgten auch in der Gemeinde Mosnang Diskussionen über einen möglichen Austritt. Entgegen den ursprünglichen Plänen des Mosnanger Gemeinderates hat jedoch die Bürgerversammlung in Mosnang den Verbleib im Zweckverband Seniorenzentrum Solino in diesem Frühjahr bestätigt.

Verwaltungsratspräsident Karl Brändle erklärte damals dem «Toggenburger Tagblatt», dass ein möglicher Austritt der Gemeinde Mosnang viel mehr ins Gewicht gefallen wäre als derjenige von Oberhelfenschwil. Die Gemeinde Mosnang halte eine Beteiligungsquote von 14 Prozent, die Gemeinde Oberhelfenschwil eine solche von 2 Prozent. Er sagte im April, er sei erfreut über das Bekenntnis von Mosnang zum Gemeinschaftswerk Solino.