Kantonsregierung schafft Grundlage für die Erweiterung

Der Steinbruch Starkenbach in Wildhaus-Alt St.Johann kann erweitert werden.

Katharina Rutz
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Im kantonalen Richtplan ist die Grundlage für eine nachgeordnete Planung geschaffen worden, dadurch kann der Steinbruch erweitert werden.

Im kantonalen Richtplan ist die Grundlage für eine nachgeordnete Planung geschaffen worden, dadurch kann der Steinbruch erweitert werden.

Bild: Sabine Camedda

Das nationale Interesse am Abbau von Hartgestein werde gegenüber dem Schutzgebiet der Gebirgskette Speer-Churfirsten-Alvier höher gewichtet. Dies schrieb die Staatskanzlei St.Gallen in ihrer Medienmitteilung zum Richtplan 18 im April. Damit werde die mögliche Erweiterung des Steinbruchs in Starkenbach im kantonalen Richtplan festgesetzt.

«Dies ist allerdings noch keine Abbaubewilligung», sagt Martin Schmid, Leiter Kantonale Planung im Amt für Raumentwicklung und Geoinformation. «Sondern die Grundlage für die nachgeordnete Planung.» Die Region Speer-Churfirsten-Alvier zählt zu den Landschaften von nationaler Bedeutung (BLN).

Die Abbaustandorte ausserhalb der BLN-Schutzgebiete würden allerdings in der Schweiz nicht reichen, um den Bedarf zu decken, heisst es in der Interessenabwägung des Kantons. Einen Bedarf angemeldet haben namentlich unter anderen die Schweizerischen Bundesbahnen, die Südostbahn, die Appenzeller Bahnen sowie die Herrmann Transporte AG in Gams. Kein anderer Steinbruch könne im Kanton St.Gallen die geforderte Qualität an Bahnschotter liefern.

«Nur» ein kleiner Teil des Schutzgebietes

Demgegenüber stehe das Schutzinteresse. Im Fall Starkenbach sei allerdings nur ein sehr kleiner Teil des Schutzgebietes am Rand betroffen, sagt Martin Schmid. Da es sich um eine Erweiterung eines bereits bestehenden Steinbruchs handelt, ist im betroffenen Gebiet bereits eine Vorbelastung da. Im Bereich Steinbruch Starkenbach gibt es zudem keine Raufusshühnervorkommen. Mittels ökologischer Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen sollen wichtige Landschaftselemente wiederhergestellt werden, heisst es.

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